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Frisch geerntet: Winterkresse

Winterkresse (Barbarea vulgaris)

Die Winterkresse wird auch Barbarakraut genannt. Der Name ist der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, gewidmet. Bei der Pflanze handelt es sich um einen Kreuzblütler (in diese Familie gehören z.B. auch Senfpflanzen, Rettiche und andere Kressearten). Wie sich schon aus dem Namen ableiten lässt, schmeckt Winterkresse etwas scharf (im Althochdeutschen hat man mit dem Wort „Cresso“ einen scharfen Geschmack bezeichnet). Diese Schärfe kommt durch die in vielen Kressearten enthaltenen Senfölglycoside. In der Naturheilkunde wird der Winterkresse eine blutreinigende Wirkung zugesprochen. Die Saison bzw. Erntezeit Beginnt im Oktober und reicht bis in den Februar. In der Küche findet die Winterkresse Verwendung in Salaten, als Würzkraut für Fischgerichte oder gedünstet als Beilage. Ich esse die Winterkresse sehr gerne und hab immer das Gefühl mir damit etwas Gutes zu tun. Obwohl ich nicht unbedingt ein Fan von scharfem Essen bin, empfinde ich die Schärfe der Winterkresse als recht angenehm. Es ist diese typische Schärfe von Rettich- und Senfpflanzen, Sie regt nur an und ist auch gleich wieder weg. Man merkt direkt wie die ätherischen Öle den Kreislauf ankurbeln. Als puren Salat finde ich Sie allerdings etwas zu Vordergründig im Geschmack. Ich würde immer empfehlen die Winterkresse unter einen Gartensalat (Batavia, Eichblatt oder Kopfsalat) zu mischen. Was auch super lecker schmeckt ist die Winterkresse waschen und putzen und damit ein Brot belegen. Das sieht auch noch gut aus, denn die Blätter der Winterkresse haben eine charakteristische Herzform.Für eine bis zwei Personen reicht schon eine Menge von 100 g gut aus.

Tel.: 07042 9 20 64

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