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KW 12/16

Wochenbrief KW 12/2016

Ein Jahr ohne Winter

Liebe Kunden/innen,

Ein Jahr ohne Winter. So stand es heute in der Zeitung. Zu fast keinem Zeitpunkt war das Leben in der Natur über längere Zeit eingefroren. Zugegeben nicht auf dem Feldberg, aber im Enz- und Neckartal trifft das schon zu. Immer, auch zu den ungewöhnlichsten Zeiten, blühte etwas, die Haselnusspollen flogen schon im Januar und als ich diese Woche mit dem Traktor mit angebauter Kreiselegge auf die Felder fuhr, war die im Herbst gesäte Gründüngung noch grün und voll im Saft. Eigentlich sollte der im Winter zu erwartende Frost diesen Pflanzen abfrieren lassen, aber davon waren die winterlichen Temperaturen weit entfernt. Trotzdem, das bisschen Frost, das wir hatten, war ausreichend um die Böden soweit ausfrieren zu lassen, dass wir jetzt fast optimale Voraussetzungen für die Bodenbearbeitung zur Vorbereitung der Frühjahrsaussaaten haben. Diese und nächste Woche säen wir unser Sommergetreide und sobald sich die Böden noch etwas mehr erwärmt haben wird ab Mitte April Kürbis, Zuckermais und Bohnen gesät. In unseren Gewächshäusern hat die neue Saison schon vor zwei Wochen begonnen. Zurzeit wachsen Salate, Mangold, Kohlrabi, und viel Kräuter in den Gewächshäusern. Vom Vorjahr stehen noch Postelein und Winterkresse, wenn wir Glück haben, können wir diese Kulturen noch ein bis zwei Mal ernten.

Baden-Württemberg hat gewählt. Der Alte wird wohl wieder der Neue. Nun auch die Grünen haben dazugelernt. Nur in und mit der Mitte gewinnt man die Mehrheit und somit die Wahlen. Das hat auch bei der SPD eine Zeitlang funktioniert. So sehr ich mich, als alter Grüner, auch darüber freue, stelle ich fest: Die Macht ist nie umsonst. Man bezahlt dafür mit seinen Werten und Überzeugungen. Dass man in einer Koalition Kompromisse eingehen muss ist damit nicht gemeint, dass man aber schon im vorauseilenden Gehorsam der Mitte und Mehrheit gegenüber Prinzipien über Bord wirft ist bedenklich. Zum einen fordert man eine Obergrenze von 100 000 € für Einzelspenden an Parteien, nimmt dann aber 300 000 € an, in Stuttgart ist Feinstaubalarm, aber zu den Abgasmanipulationen wird geschwiegen und im Endspurt des Wahlkampfes wird die Biogaserzeugung bejubelt, wohlwissend, dass sie die Braunkohle unter den erneuerbaren Energien ist. Denn jede Stimme zählt. An dieser Stelle will ich unserem neuen MP Kretschmann frei nach Lukas 9:25 folgendes auf den Weg mitgeben: „was nütze es einer Partei die ganze Wahl zu gewinnen, wenn sie sich dafür selbst verlieren oder einbüßen müsste.“ Soviel zur Wahl und bei aller Kritik bin ich nicht unglücklich über das Ergebnis.

Auch in unserem Lieferservice gibt es Neuigkeiten. Zum einen arbeiten wir an einer Rezeptdatenbank, schon jetzt können Sie einige Rezepte als Komplettpaket bestellen. Diesen Bereich wollen wir weiter ausbauen. Auch unser Weinsortiment haben wir in den letzten Monaten ausgebaut und erweitert.

Bitte beachten Sie, dass die Lieferungen am Karfreitag ersatzlos ausfallen. In der Woche nach Ostern werden wir Sie dann einen Tag später als üblich beliefern.

Ich wünsche Ihnen eine schöne sonnige warme Woche.

Grüße Michael Braun

Tel.: 07042 9 20 64

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