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KW 01/17

Jahresrundbrief 2016

Liebe Kunden/innen,

wir wünschen Ihnen ein friedliches und frohgestimmtes neues Jahr 2017.

365 ereignisreiche Tage des vergangenen Jahres liegen nun wieder hinter uns. Vieles was wir uns vorgenommen haben, haben wir erreicht. Vieles was wir uns gewünscht haben ist genauso eingetroffen wie wir es hofften. Manches ist liegen geblieben, viel zu kurz die Jahre denkt man. Wenn man dann das vergangene Jahr an einem vorüberziehen lässt, stellt man dann aber doch fest, dass es gut war, dass es nicht länger ist. Dieses Einhalten zum Jahresende, erst das Abbremsen bis zum Stillstand, lässt einen zurückblicken und gibt die Sicht auch die Sicht nach rechts und links wieder frei, auf mögliche Wege abseits der Hauptstraßen.

Das Gemüsejahr hat es am Anfang des Jahres gut mit uns gemeint, dann allerdings, was die Regenmengen angeht, zu gut. Wir blicken auf ein nasses Frühjahr und einen verregneten Frühsommer zurück. Das schlug dann zum Sommeranfang in eine Trockenheit um, die bis weit in den Herbst anhielt. Insbesondere der Zuckermais hat unter diesen widrigen Umständen gelitten. Kürbis, Zucchini, Buschbohnen und Mangold hatten dagegen viel weniger Probleme mit diesen Umständen. In unseren Gewächshäusern war die Situation dagegen weniger problematisch. Nur mit der Krautfäule hatten unsere Tomaten zu kämpfen und unsere Gurken hatten Probleme mit dem Mehltau. Aber das war nicht vergleichbar mit den Problemen vor die unsere Kollegen gestellt wurden im Kartoffel- und Weinanbau. Ja die Achillesferse im ökologischen Landbau sind immer noch die Pilzkrankheiten, die wenn die Witterungsbedingungen so sind wie sie in diesem Jahr waren, zu einem Totalausfall führen können. Bei Getreide und Körnermais hatten wir durchschnittliche Erträge und auch unser Freilandgeflügel blieb in diesem Jahr von Rabe, Fuchs und Marder verschont. Selbst die Vogelgrippe ist an uns vorübergegangen, zum Glück! Die Tiere mussten natürlich im Dezember in die Ställe auf dem Hof, was weniger problematisch war als angenommen, denn oft ist es so, dass wenn Freilandgeflügel sich auf zu engem Raum sich aufhalten muss, es zu Kannibalismus kommt. Doch mit viel Stroh, gutem Futter, frischem Wasser und natürlich ausreichend Platz im Stall, konnten wir solche Verhaltensweisen verhindern. Rückblickend, die gegenwärtigen Probleme der Welt vor Augen, war es ein gutes Jahr für uns.

Nachdem wir im Lieferservice 2015 eine neue Software und einen neuen Shop einführten, galt es 2016 soweit möglich, die Software den Betriebsabläufen anzupassen. Manchmal ist es auch umgekehrt und man muss die die Betriebsabläufe der Software anpassen, das sind dann eher die unangenehmen Seiten an Software und Computer. Wir hoffen, dass wir Ihnen unsere Waren ab Mitte 2017 in einen neuen Shop anbieten können, über den dann auch besser mit Handys zu bestellen ist. Im Laufe des neuen Jahres sollen dann auch die Rechnungen und die Lieferscheine auf e-mail Versand umgestellt werden.

Und draußen in der Welt, hat sich nichts geändert. Postfaktisch war das Zauberwort für 2016 und wird uns wohl in den bevorstehenden Wahlkämpfen in 2017 noch lange begleiten. Wobei Postfaktisch nicht neu ist, sondern schon eine lange Tradition in der deutschen Politik hat. Postfaktisch sind die Gründe für fast jeden Krieg, dass Atomstrom billig und sicher ist: postfaktisch. Griechenland wird seine Schulden nie zurückzahlen können, auch wenn Schäuble dies immer und immer wieder postfaktisch einfordert. Postfaktisch waren doch ebenfalls die ursprünglichen Kostenschätzungen für Stuttgart 21, die Elbphilharmonie und für den Berliner Flughafen. Diese Aufzählung ließ sich noch lange fortsetzten. Gelogen, bewusst oder unbewusst wurde also schon immer. Neu allerdings ist, dass mit diesen Lügen Zwietracht in unsere Gesellschaft gesät wird. Ich hoffe für 2017, dass diese Saat nicht aufgeht, sondern vertrocknet unter der Sonne unseres Verstandes.

Michael Braun

Tel.: 07042 9 20 64

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