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Wetterinformationen von Vaihingen
KW 46/16

Uneinsichtigkeit der Unangemessenheit

Liebe Kunden/innen,

nicht einmal unser Hund setzt bei diesem Wetter freiwillig die Pfote vor die Türe, einzig unsere Freilandgänse lassen sich von Regen und Sturm nicht beeindrucken, während die Hühner es dem Hund gleichtun und lieber im Stall bleiben. Draußen auf den Feldern ist es ruhig geworden. Zum Glück konnten wir noch vor dem beginnenden Regen zur Wochenmitte das Wintergetreide aussäen.

Und draußen in der Welt? Trump hat gewonnen. Er hat eine wichtige Wahl gewonnen, ist nun Präsident der USA, zum Glück nicht Weltpräsident, wie man oft zu glauben meint, wenn man die Kommentare zur Wahl liest. Ich hoffe er wird sich beruhigen und besinnen. Anlass zur Sorge ist allerdings, dass man mit dieser Wortwahl und den Wörtern innewohnenden Hass, eine Wahl gewinnen konnte. Auch wenn, wie er jetzt sagt, vieles nicht so gemeint war wie er es sagte. Doch auch wenn alles nicht so gemeint war wie es gesagt wurde dürfen wir uns darauf nie verlassen, denn es kann mal auch anderes kommen und das was gesagt wurde ist so gemeint wie es gesagt wurde. Dass Trump die Wahl gewann lag allerdings auch daran, dass die Gegenseite nicht besser war. Ich erinnere mich an die Antwort auf folgende Frage eines Reporters an Frau Clinton kurz vor der Wahl: „ob ein Honorar über eine sechsstellige Summe für einen Vortrag ihres Mannes nicht unangemessen sei“. Sie antwortete dem Reporter: „ Das machen doch alle und sie zahlen es doch“. Sie, die das zahlen sind Firmen bei denen Menschen beschäftigt sind, die in ihrem ganzen Leben oft nicht so viel verdienen wie Clinton an einem Abend verdient. Diese Uneinsichtigkeit der Unangemessenheit hat sie zu Fall gebracht. Daran ist auch schon in Deutschland ein Kanzlerkandidat gescheitert. Und der Präsident unseres Nachbarlandes Frankreich wird vielleicht daran, an seinem Privatfrisör, scheitern.

In unseren Gewächshäusern wächst nun alles ein wenig langsamer. Diese Woche wurde wieder Feldsalat gepflanzt ein weiterer Satz folgt übernächste Woche und den letzten Feldsalat pflanzen wir dann kurz vor Weihnachten zur Ernte im neuen Jahr. So schnell ist das Jahr nun wieder fast vorüber. Aber vorher ist noch Weihnachten und die Arbeit die jetzt in den Gewächshäusern und auf den Feldern weniger wird, wird von unserem Freilandgeflügel beansprucht. Ich bitte Sie deshalb, Ihre Fleischbestellungen für die Weihnachtstage sehr frühzeitig zu machen, damit wir in den Wochen vor Weihnachten die Arbeit besser planen können.

Ich wünsche Ihnen eine schöne sonnige Herbstwoche.
Michael Braun

Tel.: 07042 9 20 64

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