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Jahres-Rundbrief 2014

Jahres-Rundbrief 2014

Liebe Kunden/innen

Was wir heute tun, wirkt morgen und bassiert auf gestern. Deshalb zuerst ein kleiner Rückblick aufs Gärtnerjahr, dann ein Ausblick in die Zukunft.

Um das Gärtnerjahr 2014 verstehen zu können müssen wir bis zum Herbst 2013 zurückblicken. Wer sich erinnert, weiß noch es war ein nasser, ein elend nasser, kalter und trübseeliger Herbst, der noch nicht einmal vom Winter abgelöst wurde. Bis ins Frühjahr 2014 hat sich dieser Herbst geschleppt. Nur kurz vor Weihnachten 2013 gab es ein paar wenige Nächte die wenigstens so kalt waren, daß der Ackerboden oberflächlich gefroren war. Das waren dann auch die einzigen Tage, an denen man eine einigermaßen vernünftige Bodenbearbeitung zur Vorbereitung der Frühjahrsaussaten durchführen konnte. Dann, schlagartig im März, wurde der nichtvorhande Winter schlagartig von einem trocken Frühling abgelöst, der ebenso wie der vorangegangene Herbst seinen Namen nicht verdiehnte.  Zuerrst waren wir froh daß es nicht mehr regnete, denn endlich konnten wir die Bodenvorbereitungen für die Frühjahrsaussaaten durchführen. Problematisch war dann allerdings, daß es in den Folgemonaten bis fast Mitte Juni nicht mehr regnete. Die Frühjahrsaussaaten mussten deshalb komplett umgebrochen werden, da der Aufgang dieser Kulturen zu schlecht war. Zuckermais, den wir von Mitte April bis Mitte Juni in Folgesätzen wöchendlich säen, mussten wir jede Woche einen halben Zentimeter tiefer säen damit die Körner noch die wasserführenden Schichten im Boden erreichen. Das hat funktioniert, bei 9 cm tief haben wir den letzten Satz Zuckermais dann am 20. Juni gesät. Ab mitte Juni hat sichdie Lage wieder entspannt, Zuckermais, Kürbisse, Buschbohnen wuchsen nun wieder sehr gut. Auch für die Herbstgemüsesorten, wie Spinat, Radieschen, Asiasalate und Kräuter, die wir im August gesät haben, waren die Bedingungen optiomal, zumal wir bis in den späten November  optimale Erntebedingungen hatten. Es war nicht zu nass und es gab keinen Frost. Der Herbst hat uns für das verpasste Frühjahr entschädigt.

In den Gewächshäuseren war die Lage situationsbedingt entspannter, aber vom Verlauf her ähnlich wie im Freilandgemüseanbau. Das Frühjahr und der Frühsommer waren trocken und kalt. Es war keine extreme Kälte, es war eher eine latent zu kalte Kälte, die das Wachstum, insbesondere der Sommerkulturen in den Gewächshäusern sehr beeinträchtigte und verlangsamte. Die Toamten, die Gurken und die Paprikas kamen sehr spät im Jahr zur Ernte, aber auch hier hat der milde warme Herbst wieder aufgeholt, was wir im Sommer verpasst haben. So konnten wir bis  Anfang November Tomaten ernten.

Im neuen Jahr werden wir unseren Anbauumfang in dem Umfang beibehalten wie in diesem Jahr. Schön ist, daß unser Lieferservice mittlerweile so groß ist, daß wir ab diesem Jahr unsere komplette Gemüseernte direkt vermarkten können. Theoretisch könnten wir noch sehr viel mehr machen, aber wir haben in den letzen 25 Jahren ein so hervorragendes Netzwerk mit Biolandkollegen aufgebaut, die alle Spezialisten in ihrem Fachgebiet sind und die Kulturen, die sie anbauen, bestimmt besser machen als ich es je könnte.

Dieses Jahr hatten wir wieder Andenbeeren und Zuckermelonen im Versuchsanbau. Bei beiden  Kulturen ist immer noch die Abreife ein Problem. So kamen die Andenbeeren erst im November zur Ernte und die Zuckermelonen wurden sehr ungleich reif. Hier sind wir noch am überlegen, ob wir diese Versuche fortsetzen.

Neu hinzukommen soll in nächsten Jahr die Pilzzucht. Ein Gewächshaus haben wir schon in diesem Jahr für die Braunkappenzucht vorbereitet. Im Frühjahr 2015 soll hier das Stoh eingebracht werden um dann im Sommer 2015 die ersten Pilze ernten zu können.

Unser zweites Standbein, das Gemüseabo, wir nennen es immer noch Gemüseabo, weil wir damit vor 25 Jahren angefangen haben, hat sich in diesem Jahr hervorragend entwickelt. Wir konnten unseren Umsatz um 12% steigern, ohwohl wir fast keine Werbung machten. Da wir unser Liefergebiet nicht ausdehnten und auch nicht vorhaben es auszudehnen, haben mehr Kunden den positiven Effekt, daß sie näher zusammenrücken und somit die gefahrenen KM/Kunde immer weniger werden. Die allermeisten unserer Neukunden konnten wir durch Empfehlungen durch Sie gewinnen. Mehr Kunden, mehr Umsatz, bedeutet allerdings auch mehr Platz den man benötigt, mehr Autos die man braucht und mehr Mitarbeiter. Die ersten beiden Punkte kann man kaufen, den letzen muss man gewinnen. Aber wir haben auch hier Glück mit unseren Mitarbeitern/innen, einige sind schon seit den Anfängen dabei und viele schon seit über 10 Jahre. Trotzdem ist die Mitarbeitergewinnung, insbesondere gute Fahrer/innen zu finden eine große Herausforderung für das nächste Jahr. Für das neue Jahr planen wir im Lieferservice keine großen Veränderungen. Wir wollen hauptsächlich das Bestehende verbessern und noch einige ausstehende Baumaßnahmen zuende bringen. Als einzig größeres Projekt planen wir die Umstellung auf eine andere Software und einen neuen e-shop, der einfacher zu bedienen ist. Der jetzige shop funktioniert zwar, aber er ist doch etwas in die Jahre gekommen und lässt sich an mobile Endgeräte nicht optimal anpassen.

Auch unseren Hofladen haben wir dieses Jahr vergrößert und verschönert. Er hat nun von Montag bis Samstag, außer am Mittwoch, von 9 Uhr bis 12 Uhr geöffnet und Freitag immer von 15 Uhr bis 18 Uhr.  Kommen Sie doch einfach mal vorbei, wenn Sie zufällig in der Nähe sind es lohnt sich, auch im Zusammenhang mit einem Spaziergang oder einer Wanderung in unserem wunderschönen Kreuzbachtal. Eins der sönsten Täler der Region Stuttgart.

Familie Jungclaussen, die auf unserem Betrieb für die Tierhaltung und den Ackerbau verantwortlich ist, plant im nächsten Jahr ein neues Schlachthaus für unser Geflügel zu bauen. Die Pläne sind fertig, wir hoffen im späten Frühjahr mit dem b

auen beginnen zu können.

Ein Weihnachtsgeschenk an Sie sparen wir uns auf für eine entsprechende Spende an Terres de homes. Das machen wir schon seit Jahren so und unterstützen damit ein Projekt in Burkina Faso.

In der Weihnachtswoche werden die Touren bis Mittwoch noch ausgeliefert. Die Lieferungen von Donnerstag und Freitag entfallen ersatzlos. Die Lieferungen bis Mittwoch werden allerdings um einen Tag vorverlegt und die Lieferungen von Montag auf den Samstagzuvor verschoben.

Im neuen Jahr liefern wir wieder ab dem 08.01.2014. Die Lieferungen in der KW2 2015 von Montag bis Mittwoch entfallen ersatzlos.

Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und Freundenb ein ruhiges Weihnachtsfest, einen fröhlichen Jahreswechsel und ein friedliches aber auch spannendes neues Jahr.

Tel.: 07042 9 20 64

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