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Wetterinformationen von Vaihingen
KW 29/15

Wochenbrief KW 29 2015

Liebe Kunden/innen

Vor fünf Wochen habe ich zum letzten Mal den Rasen gemäht. Seitdem hat es nicht mehr geregnet und auch zuvor ging der Himmel sehr sparsam mit dem Regen, den er bereit war über uns fallen zu lassen, um.  Ehrlicher halber muss man sagen, dass es zuvor zwar auch wenig geregnet hat, aber es war bis dahin noch nicht zu wenig. Doch im Zusammenhang mit der grausamen Hitze der Letzen Wochen und der angesagten Hitze dieser und der kommenden Woche ist es dann doch das Wenige viel zu wenig. Kurz um, wir hatten noch nie eine so frühe Getreideernte wie dieses Jahr. Die Wintergerste wurde schon vor zwei Wochen gedroschen, der Raps ist gerade im Drusch und heute wurde mit der Weizenernte begonnen. Eine solch frühe Ernte geht einher mit einer schlechten Ernte, das ist sicher.

Unsere Gemüsefelder halten sich noch ganz wacker, ich bewundere die Pflanzen wie sie mit dieser Hitze zurechtkommen. Da sie nicht weglaufen können bleibt ihnen auch nichts anderes übrig. Was wir beregnen können, wird beregnet, die übrigen Kulturen wie Zuckermais und Kürbis, haben natürlich ihr Wachstum eingestellt und hoffen auf feuchtere Tage und Nächte.  Die frühen Aussaaten der Buschbohnen, die jetzt zur Ernte anstehen müssen wir leider umbrechen. In den Gewächshäusern sieht es gut aus. Die Tomatenernte wird nächste Woche beginnen, ebenso können wir bald auch Paprika aus dem Freiland ernten, die  Auberginen haben zwar viele Blüten abgeworfen, aber sobald es wieder etwas kühler wird, erwarten wir auch bei dieser Kultur noch einen guten Ertrag und die Gurken wehren sich erfolgreich gegen die Läuseplage. Die einzige Kreatur die sich bei diesen Temperaturen wohlfühlt ist allerdings die Spinnmilbe. Während die japanische Kirschessigfliege, die im Letzen Jahr enorme Schäden bei Brombeeren, Himbeeren und Zwetschgen  verursacht hat, Ihre Fortpflanzung eingestellt hat.

Und dass Griechenland zum 10. Mal gerettet wurde freut mich ganz besonders. Und ich bin mir sicher, darauf können wir uns noch ein 11.mal und 12. Mal freuen. Das schreibe ich ohne Ironie mit dem Blick in den Spiegel in dem in dann Bremen sehe, oder auch Stuttgart. Die Hauptstadt einer der reichsten Regionen Europas kann voraussichtlich keinen ausgeglichenen Haushalt vorlegen.

Tel.: 07042 9 20 64

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