Instagram
Wetterinformationen von Vaihingen
Shop

Spanienreise Mai 2017

Spanien bietet mit seinem milden Mittelmeerklima perfekte Bedingungen für den Anbau von Tomaten, Melonen und Steinobst wie Aprikosen, Nektarinen und Mangos.

Zusammen mit unserem Großhändler Ecofit Biofruchtimport (Stuttgart) und Bio-Kollegen haben wir die Zulieferer in Spanien besucht und uns den Anbau von Bio-Obst und -Gemüse Vorort angeschaut.

Die Reiseroute ging von der Küste Südspaniens, Malaga (Region Andalusien), hoch nach Badajoz (Region Extremadura) an die Grenze zu Portugal. Über Jaén sind wir südöstlich zurück nach Almeria gefahren, von wo aus es an der Küste entlang in Richtung Motril ging, um dann wieder an unseren Startpunkt Malaga zu gelangen.

Im Landesinneren prägen Nektarinen-, Pfirsich-, Aprikosen-, Pflaumen- und Mangobäume das Landschaftsbild. Aber auch Tomaten und anderes Fruchtgemüse sowie Melonen werden in Gewächshäusern (seltener im Freiland) angebaut. Zunächst haben wir die Lager-, Sortier- und Verpackungshallen besichtigt. Danach ging es gemeinsam auf die Obstbaum-Anlagen. Hier haben wir uns über die Baumpflege, die Einhaltung der Bio-Richtlinien (z.B. die eingesetzten Mittel zur Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen) sowie verschiedene Umweltaspekte informiert. Dies führte zu einem regen Austausch zwischen spanischen und deutschen Landwirten und Händlern. Es wurde über Größe der Plantagen, Erträge pro Jahr, Bodengesundheit, Bodenfruchtbarkeit, Kompostherstellung, Biodiversität, Artenvielfalt, Fruchtfolge, Schädlinge, Nützlinge und Bewässerung gesprochen. Bei allen Betrieben wurden wir immer herzlich empfangen und gastfreundlich durch den Tag geführt. Es hat viel Spaß gemacht, sich zu unterhalten und verschiedene Ansichten zu diskutieren.

Zum Nachdenken hat uns leider das „Meer“ an Gewächshäusern um Almeria und El Ejido gebracht. Ein Plastikhaus reiht sich an ein anderes. Dies ist exzessive Landwirtschaft in ihrer reinsten Form. Ob wir hier nicht nur im ökologischen als auch im konventionellen Anbau mit unserem Konsumverhalten (saisonal und regional) gegensteuern können, bleibt fraglich. Vielmehr müsste die europäische bzw. spanische Politik aktiv werden und die Rahmenbedingungen enger schnallen, damit solch eine Ausbeutung von Mensch und Natur ein Ende findet.

Tel.: 07042 9 20 64

FacebookInstagram
Besuchen Sie uns
auf Facebook und Instagram!

Bioland

Ökokontrollstelle DE-ÖKO-006