LieferserviceLieferserviceLiefergebiet: Großraum StuttgartBiohof Braun, Vaihingen/EnzHofmarktÖkologischer LandbauZum Shop: Jetzt bestellen

Biohof-Braun ihr Lieferservice im Raum Stuttgart bis Karlsruhe***************

Biolandwirtschaft, Biogärtnerei, Freilandgeflügel und Lieferservice im Raum Stuttgart bis Karslruhe seit seit über 40 Jahren. Neben den Produkten aus eigener Erzeugung, unser Biogemüse bieten wir ein  umfangreiches Sortiment regionaler biologisch erzeugter Biolebensmittel, wie Biogemüse und Bioobst, an. Ein umfangreiches Naturkostsortiment rundet unser Angebot ab. Wir liefern ab einem Warenwert von 16€ frei Haus in den Regionen: Stuttgart, Esslingen, Nürtingen, Sindelfingen, Leonberg, Ludwigsburg, Vaihingen, Pforzheim, Bretten, Bruchsal, Karlsruhe. Schauen Sie sich in unserem e-shop um, dort finden Sie auch unsere Gemüseabos und Frischesortimente.

Neu Neu Neu Smothie-Sortimente ***************

Schneller gehts nimmer, in die Kiste schauen, nicht fragen was kochen, sondern alles in den Mixer und fertig ist das Esse.

Wir bieten Ihnen ab sofort Smoothie-Sortimente im Wert von 8,00€, 10,50€ und 13,00€ an. Lassen Sie sich überraschen.

Geflügel vom Biohof-Braun

Biogeflügel aus eigener Haltung

Nein, es muss nicht immer Fleisch sein, aber wenn, dann muss es ein gutes Stück sein. Unser Geflügel hat das ganze Jahr, Weideauslauf, wird vorweigend mit selbsterzeugtem Futter gefüttert und auf kurzen Wegen in unserer eigenen Hofschlachterei geschlachtet.

Neu Bioweine ***************

Wir haben unser Weinsortiment erweitert. Schauen Sie sich in unserem e-shop um. Neben deutschen Bioweinen haben wir nun auch Weine aus  Südeuropa im Angebot.

Einladung zum Hoffest am Samstag 20.06. ab 11 Uhr*****************

Am nächsten Samstag den 20.06.2015 laden wir Sie zu unserem Frühsommer Hofinfotag ein. Wir zeigen Ihnen am diesem Tag  was wir machen und wie wir es machen. Auf Felderrundfahrten mit Traktor und Anhänger erklärt Ihnen Herr Jungclaussen unsere Freilandgeflügelhaltung. Sie sehen die Puten, die Landgockel und unsere Gänseherde auf ihrem Weiden. Bei den Gewächshausführungen zeigen wir Ihnen unsere Gurken, Tomaten und Kräuterkulturen. Ein Rundgang durch die Packhalle in der die Gemüse- Obst und Käsekisten gepackt werden runden die Führungen an diesem Tag ab.

Bei hoffentlich sonnigem und trockenem Wetter verköstigen wir mit einem reichhaltigen Speiseangebot, das natürlich auch vegane und vegetarische Elemente beinhaltet. Bei Kaffee und Kuchen können Sie dann den Tag ausklingen lassen. Für unsere kleinen Gäste gibt es Spiele, Spiele und nochmals Spiele.

Dass Sie die letzten4 Wochen keine Info mail von uns bekommen haben lag an der Umstellung unserer Software und unseres e-shops.  Dass das nicht einfach wird habe ich gewusst, dass es dann aber doch so aufwändig war habe ich nicht vorhergesehen. Darunter haben zum Teil Sie, unsere Kunden, als auch insbesondere unsere Bürofrauschaft gelitten. Nun haben wir das Gröbste überstanden, beherrschen Software und Shop und hoffen, dass es von Woche zu Woche noch besser wird. Es hakt zwar noch an einigen Ecken, insbesondere im Shop, aber auch diese Fehler werden wir zeitnah beseitigen.

Draußen auf den Feldern sieht es dieses Jahr gut und vielversprechend aus, obwohl man den Tag nicht vor dem Abend loben soll, kann ich das so sagen.

Kürbis, Zucchini, Zuckermais und Buschbohnen sind sehr gut gekeimt und wachsen bei guter Wasserversorgung außergewöhnlich gut.  In unseren Gewächshäusern können wir bald, ich denke in Zwei Wochen, die ersten Gurken ernten und auch die Tomaten beeilen sich den Gurken hinterherzukommen.  Paprika und Auberginen haben wir dieses Jahr ins Freiland gepflanzt. Hier wird es bis zur ersten Ernte noch etwas länger dauern.

Laus und Co halten sich dieses Jahr noch auffällig zurück. Den ersten Angriffsversuch dieser Schädlinge haben wir erfolgreich mit Schlupfwespen abgewehrt.

 

 

.....bis an deren Schmerzgrenze Wochenbrief KW 15 2015*****************

Obwohl Nicolas nur der kleine Bruder von Vivian, Wiebke und Lothar war, so war er doch noch immerhin so stark um auch einige Schäden auf unserem Biohof anzurichten. Trotzdem war Nicolas nicht zu vergleichen mit seinen  großen Schwestern und seinem großen Bruder. Diese Drei waren ein anderes Format. 
Diese  Woche mussten wir bei drei Gewächshäusern die Folien erneuern, die der Sturm weggerissen hat. Der dem Sturm folgende Regen war dagegen gut für unsere Frühjahrsaussaaten und die jetzige Wärme ist zusammen mit der nun ausreichenden Bodenfeuchte eine ideale Voraussetzung für ein zügiges Wachstum unserer Kulturen.
In unseren Gewächshäusern wachsen die Kulturen aufgrund der jetzt höheren Temperaturen sehr rasch. Diese Woche konnten wir Ihnen schon Asiasalat und Rucola aus eigenem Anbau anbieten bald darf folgen Petersilie, Schnittlauch, Salat und Kohlrabi.  Doch trotzdem, ja auch obwohl es nun wärmer ist und wird, das Angebot an regionaler Ware ist noch immer sehr klein. Erst ab Anfang bis Mitte Mai wird sich diese Situation ändern.
Bitte beachten Sie auch, dass es wegen der Feiertage in den kommenden Wochen immer zu Liefertagsverschiebungen kommt. Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass wenn Ihr Liefertag auf einen Feiertag fällt oder der Feiertag vor Ihrem Liefertag ist, wir Sie einen Tag später als üblich beliefern.
Interessant war auch folgende Zeitungsmeldung in der letzten Woche: Der die Bundesregierung beratende Beirat für Tierhaltungsfragen, in dem fast alle führenden deutschen Agraruniversitäten vertreten sind, spricht sich für eine grundlegende Änderung der Tierhaltung aus. Es geht dabei nicht so sehr um Groß gegen Klein, da Klein nicht unbedingt ein Qualitätskriterium für eine gute Tierhaltung ist, es geht darum, dass die Größenordnungen in die die Tierhaltung zur Zeit vorstößt und die damit einhergehende Exportorentierung, nicht zukunftsträchtig ist. Die notwendigen Maßnahmen dieser Haltungsformen, wie Schnabel und Schwänze einkürzen, werden gesellschaftlich nicht mehr akzeptiert. Neben der artgerechten Tierhaltung rückt zukünftig auch immer mehr die physiologische Leistung der Tiere, die wir ihnen abverlangen, in den Blickpunkt. 10000 kg Milch pro Jahr, 330 Eier  pro Jahr oder 1400 g tägliche Zunahmen bei Mastbullen belasten Körber und Stoffwechsel der Tiere bis an deren Schmerzgrenze.
Die Einschätzung  des wissenschaftlichen Beirates komm meines Erachtens auch aus der Erkenntnis, dass wir mit und durch die Hilfe der Wissenschaft, durch das optimale Zusammenspiel von Technik, Genetik, Pharmazie und Fütterung, die Tierhaltung so perfektioniert haben, dass es in den Größenordnungen nach Oben fast kein Halten mehr gibt. Es ist nahezu kein Unterschied mehr ob man eine Fabrik für Autos oder Schweine plant und betreibt.
Richtig bei der Beurteilung dieser Fragestellung ist der Zeithorizont den der wissenschaftliche Beirat vorgibt. Mindestens 20 Jahre wird es dauern bis eine solche Umstellung abgeschlossen ist und er wird nur funktionieren wenn er politisch gewollt, unterstützt und gesellschaftlich akzeptiert wird. 
In diesem Zusammenhang denke ich noch immer, dass der Vegiday eine der besten Ideen der Grünen waren, leider liesen sie ihn sich ausreden und heute wird er sogar verleugnet. Ein Tag ohne Fleisch in öffentlichen Kantinen und Verpflegungseinrichtungen wäre das richtige politisches Signal um eine solche Umstellung der Tierhaltung in Deutschland zu begleiten.

Wochenbrief KW 12 2015*****************

Bald ist Ostern, bitte beachten sie wegen der Feiertage, Karfreitag und Ostermontag die Liefertagverschiebungen und auch die daraus resultierenden geänderten Bestellfristen.
In der Woche vor Ostern beliefern wir Sie einen Tag früher als üblich, die Lieferungen von Montag werden allerdings schon am Samstag zuvor geliefert.
In der Woche nach Ostern beliefern wir Sie einen Tag später als üblich.


Frisches Gemüse und frisches Obst leben und altern wie alles Leben mal früher, oder wenn man es richtig macht und lagert auch etwas später.  Auch hat manchmal, trotz äußerer bester Optik, der Alterungsprozess im inneren der Früchte schon unbemerkt begonnen.   Frisches Gemüse und frisches Obst ist eben keine Konserve und kein Stück gleicht dem andern.  Obwohl unsere Packer/innen wirklich bestrebt sind Ihnen nur die besten Stücke einzupacken, kommt es immer mal wieder vor, kann es vorkommen, dass etwas nicht so ist wie es sein sollte. Nicht jede weiche Stelle an den Orangen wird erkannt und nicht jeder Fleck am Apfel bemerkt. Daher die Bitte, sollte etwas nicht Ihren Erwartungen entsprechen, so rufen sie uns bitte an, oder senden uns eine E-Mail. Wir werden Ihnen dann die reklamierten Waren sofort gutschreiben. Es ist nicht nötig die fehlerhafte Ware an uns zurückzuschicken.
Noch sind die Nächte frostig aber am Tag zeigt sich der Frühling von seiner sonnigen Seite. Draußen auf den Feldern werden zurzeit das Sommergetreide und die Zuckerrüben gesät. Aus unseren Gewächshäusern können wir bald den ersten Asiasalat ernten.

Wochenbrief KW 10 2015 .."entweder oder", oder "und", das ist der Unterschied*****************

Wie sagte SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi "Wer es als Arbeitgeber nicht schafft, einen Stundenzettel ordentlich auszufüllen, ist entweder ein Gauner - oder schlichtweg zu doof. Oh man war ich froh, dass sie nicht gesagt hat …. "Und" schlichtweg zu doof.  Das sind dann die Gauner die am Tatort ihren Ausweis liegen lassen, darüber lacht dann Deutschland und klopft sich dabei auf die Schenkel. Aber mit dem …. "Oder entweder" schlichtweg zu doof, stellt sich die  Sachlage so dar, wer doof ist, ist kein Gauner, und wer ein Gauner ist, ist nicht doof.  Ist ein Arbeitgeber also zu doof  einen Stundenzettel auszufüllen so kann er  immer auf Milde hoffen, und der Gauner der nicht doof ist lässt sich nicht erwischen. Damit kann ich leben, obwohl ich weder ein Gauner noch doof bin.
Die Grippe rollte dieses Jahr in mehreren Wellen über uns hinweg und wir hoffen, nachdem es fast Jeden erwischt hat, dass wir mit nun einer gripperesistenten Frau- und Mannschaft die nächsten Grippewellen der kommenden Woche besser überstehen. Doch trotz der vielen Erkrankungen konnten wir, dank der enormen Leistung der noch gesunden Mitarbeiter/innen, jede Tour packen und ausfahren. Insbesondere unsere gesunden Fahrer waren in den letzten Wochen sehr gefordert, da sie oft Touren fahren mussten die ihnen noch unbekannt waren.
In unseren Gewächshäusern kehrt von Tag zu Tag mehr Leben ein. Ende der Woche werden wir unsere 5 000m² Gewächshäuser mit Salaten, Mangold, Kohlrabi und Kräuter bepflanzt haben. Das Freiland muss noch einige Tage oder Wochen warten. Erst wenn der Boden soweit abgetrocknet ist, dass man ihn ohne Schaden anzurichten befahren kann werden wir auch dort mit den Aussaaten beginnen.

Wochenbrief KW 09 2015 gegen Null ins Unendliche*****************

Diese Woche pflanzten wir das erste Frühlingsgemüse in unsere Gewächshäuser. Asiasalat, Ruccola, Schnittlauch, Kerbel und Koriander. Zwar sind die Nächte kalt, aber doch nicht mehr so kalt, daß es zu Kälteschäden an den Jungpflanzen kommt.

 

Stellen Sie sich vor, sie hätten 1 Mill Euro. Noch vor wenigen Jahren bekamen Sie dafür bis zu  5%  Zinsen von der Bank. Das waren immerhin 50 000€ pro Jahr. Alternativ hätten Sie auch Ihr Geld in Land anlegen können. Bei seinerzeit ca 250€ Pacht pro Jahr hätten Sie 200 ha Land für je 5000€/ha  kaufen müssen um einen Zins von 50 000€ zu erwirtschaften.  Mittlerweile sind die Zinsen gefallen, nehmen wir an auf 2,5% und die Pacht ist auf 400€/ha gestiegen. Nun würden Sie für Ihr Geld auf der Bank noch 25 000€ bekommen und müssten alternativ 62,5 ha Land für je 16 000€ kaufen. Spielen wir das Spiel weiter, der Zins fällt weiter aber die Pacht steigt kaum noch. Nehmen wir an der Zins liegt wie zurzeit nicht unüblich nun bei 0,5%,  das wären jetzt nur noch 5000€ Zinsen für Ihre Million. Bei einer Pacht von nun 500 € müssten Sie alternativ nur noch 10 ha für 100 000€/ha  kaufen um die gleiche Rendite zu erwirtschaften wie auf der Bank. Sie merken, bei sinkenden Zinsen steigt der Wert von Land und sinken die Zinsen gegen Null oder gehen sogar ins Minus steigt der Wert von landwirtschaftlichen Flächen theoretisch ins Unendliche, abgekoppelt von der wirklichen Rendite die das Land abwirft (Pacht), oder die man mit dem Land erwirtschaften kann (Ertrag an landwirtschaftlichen Produkten).   Das ist die gleiche Entwicklung die man zurzeit auf dem Markt für Immobilien beobachten kann.

Da wir selbst 80% unserer landwirtschaftlichen Flächen gepachtet haben, ist auch unser Betrieb von dieser Entwicklung betroffen.  So lange wir noch Verpächter der Ersten und Zweiten Generation haben, also Verpächter und deren Kinder, die vor Jahren ihr Land noch selbst bewirtschaftet und auch noch eine emotionale Bindung an ihre landwirtschaftliche Grundstücke haben, ist diese Entwicklung noch kein Problem für uns. Verpächter der dritten Generation kommen aber bei den zurzeit sehr hohen Grundstückspreisen doch hin und wieder in die Versuchung ihr geerbtes  Land zu verkaufen.  Da allerdings die hohen Landpreise und die aus den Grundstücken zu erzielenden Erträge nicht mehr in einem Zusammenhang stehen, wird es für uns unmöglich sein, gepachtete Felder zu kaufen.  

Nächste Woche packen wir in unsere Gemüsekisten: Weißkohl, Sellerie, Brokkoli, Zuckerhut und Navettrüben. Dazu kommen noch kleinere Mengen an Feldsalat und Winterkresse.

Wochenbrief KW 07 2015 die Ruhe vor dem Sturm*****************

Die Nächte sind zwar noch kalt, aber die Sonne wärmt die Tage bis zum Abend fast frühlingshaft auf. Das macht Lust auf mehr, mehr Sonne und auf den Frühling.

In unseren Gewächshäusern steht jetzt nur noch Winterkresse Postelein und eine kleine Fläche Feldsalat, aber das ist nur die Ruhe vor den Sturm, denn übernächste Woche beginnt die Gemüsesaison  2015 in unseren Gewächshäusern.  Im Freiland beginnen wir 4 Wochen später.  Dieses Jahr sehen zudem die Äcker sehr viel besser aus als im Früjahr 2014, denn die frostigenNächte und  kalten Tage der letzten  Wochen haben eine schöne Frostgare auf unseren Biofeldern hinterlassen.

Wochenbrief KW 06 2015 Wie aus mindestens 8,50€ höchstens 5,50€ werden*****************

Endlich Frost, der Boden ist zumindest oberflächlich so hart gefroren, dass man ihn ohne Bodenverdichtungen zu verursachen optimal bearbeiten kann. Da die Arbeit mit dem Traktor genaugenommen, abgesehen von dem Lärm, sehr eintönig ist, (fahren, Maschine ausheben, wenden, Maschine ablassen, fahren), kann man hierbei über Dinge nachdenken wozu einem sonst die Zeit dazu fehlt, oder über die man sonst nicht nachdenken will. Zum Beispiel über den Mindestlohn.

Da unsere Löhne schon bisher über der Grenze von 8,50€ lagen, hat uns das Thema Mindestlohn nicht sonderlich beschäftigt. Seltsam ist jetzt allerdings, dass der Mindestlohn nicht zwischen sozialversichungsplichtig Beschäftigten und geringfügig Beschäftigten 450€ Job) unterscheidet. Während bei den geringfügig Beschäftigten 8,50€ Brutto auch 8,50€ Netto sind, werden bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, je nach Lohnsteuerklasse und absoluter Lohnhöhe, aus 8,50€ Brutto bis zu 5,50€ Netto. Während die geringfügig Beschäftigten zumeist zu Ihrem Einkommen durch die geringfügige Beschäftigung noch etwas dazuverdienen, müssen die sozialversicherungspflichtig beschäftigten Mitarbeiter i.d.R. ihren Lebensunterhalt mit Ihrem Lohn alleine bestreiten. Sogesehen verbessert der Mindestlohn nicht unbedingt die Lebensumstände der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, aber er erhöht die Steuereinnahmen des Bundes und der Länder sowie die Sozialversicherungsbeiträge der Kranken- und Rentenkassen. Natürlich könnte man nun argumentieren, daß sozialversicherungspflichtig Beschäftigte auch einen Rentenanspruch erwerben, doch dieser wird sich bei diesem Bruttolohn auf Sozialhilfeneviau bewegen.

Und dann noch die Kontrolle durch den Zoll! Warum der Zoll? Unsere Betriebe, der Lieferservice und die Landwirtschaft, werden schon jetzt alle 4 Jahre sowohl von der Rentenversicherung Bund als auch von der Rentenversicherung Land, kontrolliert. Dazu kommt ebenfalls alle 4 Jahre  eine Lohnsteuerkontrolle. Es würde doch genügen, daß eine dieser Behörden den Mindestlohn mitkontrolliert.

Gut an dem Mindestlohn ist, daß er Wettbewerbsverzerrungen durch Lohndumping verhindert.

Nächste Woche haben wir neben der Landgockelpause auch noch eine Feldsalat-, Postelein- und Winterkressepause, denn es ist mittlerweile auch tagsüber so kalt, daß die Pflanzen in den Gewächshäuseren mehr nicht auftauen. Trotzdem können wir Ihnen immer noch eine vielzahl heimische und regionale Gemüsesorten anbieten. 

Wochenbrief KW 06 2015 Wie aus mindestens 8,50€ höchstens 5,50€ werden*****************

Endlich Frost, der Boden ist zumindest oberflächlich so hart gefroren, dass man ihn ohne Bodenverdichtungen zu verursachen optimal bearbeiten kann. Da die Arbeit mit dem Traktor genaugenommen, abgesehen von dem Lärm, sehr eintönig ist, (fahren, Maschine ausheben, wenden, Maschine ablassen, fahren), kann man hierbei über Dinge nachdenken wozu einem sonst die Zeit dazu fehlt, oder über die man sonst nicht nachdenken will. Zum Beispiel über den Mindestlohn.

Da unsere Löhne schon bisher über der Grenze von 8,50€ lagen, hat uns das Thema Mindestlohn nicht sonderlich beschäftigt. Seltsam ist jetzt allerdings, dass der Mindestlohn nicht zwischen sozialversichungsplichtig Beschäftigten und geringfügig Beschäftigten 450€ Job) unterscheidet. Während bei den geringfügig Beschäftigten 8,50€ Brutto auch 8,50€ Netto sind, werden bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, je nach Lohnsteuerklasse und absoluter Lohnhöhe, aus 8,50€ Brutto bis zu 5,50€ Netto. Während die geringfügig Beschäftigten zumeist zu Ihrem Einkommen durch die geringfügige Beschäftigung noch etwas dazuverdienen, müssen die sozialversicherungspflichtig beschäftigten Mitarbeiter i.d.R. ihren Lebensunterhalt mit Ihrem Lohn alleine bestreiten. Sogesehen verbessert der Mindestlohn nicht unbedingt die Lebensumstände der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, aber er erhöht die Steuereinnahmen des Bundes und der Länder sowie die Sozialversicherungsbeiträge der Kranken- und Rentenkassen. Natürlich könnte man nun argumentieren, daß sozialversicherungspflichtig Beschäftigte auch einen Rentenanspruch erwerben, doch dieser wird sich bei diesem Bruttolohn auf Sozialhilfeneviau bewegen.

Und dann noch die Kontrolle durch den Zoll! Warum der Zoll? Unsere Betriebe, der Lieferservice und die Landwirtschaft, werden schon jetzt alle 4 Jahre sowohl von der Rentenversicherung Bund als auch von der Rentenversicherung Land, kontrolliert. Dazu kommt ebenfalls alle 4 Jahre  eine Lohnsteuerkontrolle. Es würde doch genügen, daß eine dieser Behörden den Mindestlohn mitkontrolliert.

Gut an dem Mindestlohn ist, daß er Wettbewerbsverzerrungen durch Lohndumping verhindert.

Nächste Woche haben wir neben der Landgockelpause auch noch eine Feldsalat-, Postelein- und Winterkressepause, denn es ist mittlerweile auch tagsüber so kalt, daß die Pflanzen in den Gewächshäuseren mehr nicht auftauen. Trotzdem können wir Ihnen immer noch eine vielzahl heimische und regionale Gemüsesorten anbieten. 

Wochenbrief KW 05 2015*****************

Mon cherie macht eine Sommerpause wir machen eine Winterpause. Doch keine Sorge, die Winterpause betrifft nur unsere Landgockel und selbst das ist noch nicht tragisch, denn Landgockelpause ist nur von kurzer Dauer, voraussichtlich ca. 2 Wochen. Alternativ können wir Ihnen aber in diesem Zeitraum Putenfleisch liefern.

Trotz des Winters und der sonnenfernen trüben Tage wächst der Feldsalat in unseren Gewächshäusern. Zwar sehr langsam, aber auch langsam geht es voran. Da wir in vier Wochen schon den Frühling erwarten und die Jungpflanzen zu diesem Termin schon kräftig wachsen sind wir zur Zeit in unseren Gewächshäusern mit den Vorbereitungen für diese Pflanzungen beschäftigt.

Wochenbrief KW 04 2015*****************

Das trübe Wetter und die kalten Temperaturen haben nun auch in den Gewächshäusern das Wachstum weitgehend zu Stillstand gebracht.  Nächste Woche können wir Ihnen deshalb aus unseren Gewächshäusern nur kleine Mengen Winterkresse anbieten. Abgesehen davon, ist aber das regionale Gemüseangebot noch ganz ansehnlich. Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Möhren, Pastinaken, Petersilienwurzel, schwarze Rettiche, Sellerie, rote Beete und Chicorée sind noch in ausreichenden Mengen vorhanden. Bei den Lagermöhren steuern wir allerdings in diesem Jahr  auf ein frühes Saisonende zu. Ich denke, dass wir Ihnen noch bis Ende Februar regionale Biomöhren anbieten können.  Die Witterung im Winter 2013 und im gesamten Jahr 2014 hat den Ertrag und die Qualität der Möhrenernte 2014 doch sehr negativ beeinflusst. Sowie die Temperaturen wieder etwas anziehen und die Sonne dann auch den Nebel vertreibt, fängt auch der Feldsalat wieder mit dem Wachsen an.

 

Ab sofort haben wir unsere 5kg Rindfleischpakete wieder im Angebot. Sie können Diese bis zum 29.01.2015  bestellen. Die Auslieferung erfolgt dann in der KW 6, also vom 02.02.2015 bis zum 06.02.2015. Die Rindfleischpakete enthalten ein Querschnitt dessen, was beim Schlachten und zerlegen von einem Rind anfällt. Vom Braten bis zum Siedfleisch ist alles enthalten. Die Fleischstücke sind in haushaltsüblichen Mengen verpackt, vakuumiert  und beschriftet und können so wie sie angeliefert werden auch eingefroren werden.

Wochenbrief KW 03 2015*****************

In unseren Gewächshäusern ist es warm wie im Frühling und wie jedes Jahr in dieser Zeit bei solchen Temperaturen ist man versucht Dinge zu tun die man doch lieber bleiben lassen sollte, wie zum Beispiel jetzt schon die ersten Radieschen zu säen. Denn noch fehlt das Licht für ein zügiges Wachstum und noch ist auch der Winter nicht vorbei. Langsam leeren sich die Gewächshäuser und die Winterkulturen machen platzt für die geplanten Frühjahrsaussaaten und Frühjahrspflanzungen.

Da wir zurzeit Urlaubs- und Krankheitsbedingt viele Ersatzfahrer haben, können wir die normal üblichen Anlieferungszeiten nicht immer garantieren zudem müssen wir, um die Touren zu optimieren, öfters den Tourenplan umstellen, so daß es auch dadurch zu Terminverschiebungen kommt. Daher bitten wir Sie bei der Zusammenstellung Ihres Speiseplanes Ihre Bestellungen nicht unbedingt am Tag der Anlieferung mit einzukalkulieren.

Wochenbrief KW 02 2015*****************

Wir begrüßen Sie ganz herzlich im neuen Jahr und hoffen,  daß es zumindest so gut wird wie das Alte war. Wissen werden wir das in einem Jahr und dann, egal wie es war, um es zu ändern, wird es wie immer zu spät sein.  So gesehen versuchen wir das Beste aus diesem Jahr zu machen um auch den Rückblick  wieder genießen zu können.

Nach der Winterpause begannen wir die Arbeit in diesem Jahr nach den neusten Arbeitspychologischen Gesichtspunkten mitten in der Woche. Quasi zum Eingewöhnen was das Jahr wieder Woche für Woche von uns abverlangt.

Nach dem der Schnee auf den Feldern getaut war, war endlich der Weg für den Frost frei, denn trotz bald zweistelliger Minusgrade über und nach Weihnachten gefror der Boden nicht unter dem Schnee. Aber pünktlich in der Nacht zum 6. Januar war es dann so kalt, daß der Boden so tief gefroren war, daß er für die Traktoren tragfähig war und sich trotzdem noch bearbeiten lies. Das ist dann vergleichbar mit einer Bodenbearbeitung  bei trockenem Boden im Sommer.  Diese Bodenbearbeitung im Winter bei gefrorenem Boden dient der Vorbereitung für die Frühjahrsaussaaten von März bis Mai. Der Boden wird zum Einen eingeebnet und zum A

nderen werden die Unkräuter ausgerissen die die vorangegangenen Fröste überlebt haben.

In unseren Gewächshäusern wird es nun etwas eintöniger aber noch können wir Feldsalat, Postelein und Winterkresse ernten und zudem haben  wir noch Hokkaido und Rondini im Lager.

Ich wünsche Ihnen einen nicht zu stressigen Jahres- und Arbeitsbeginn.

Jahresrundbief 2014*****************

Liebe Kunden/innen

Was wir heute tun, wirkt morgen und bassiert auf gestern. Deshalb zuerst ein kleiner Rückblick aufs Gärtnerjahr, dann ein Ausblick in die Zukunft.

Um das Gärtnerjahr 2014 verstehen zu können müssen wir bis zum Herbst 2013 zurückblicken. Wer sich erinnert, weiß noch es war ein nasser, ein elend nasser, kalter und trübseeliger Herbst, der noch nicht einmal vom Winter abgelöst wurde. Bis ins Frühjahr 2014 hat sich dieser Herbst geschleppt. Nur kurz vor Weihnachten 2013 gab es ein paar wenige Nächte die wenigstens so kalt waren, daß der Ackerboden oberflächlich gefroren war. Das waren dann auch die einzigen Tage, an denen man eine einigermaßen vernünftige Bodenbearbeitung zur Vorbereitung der Frühjahrsaussaten durchführen konnte. Dann, schlagartig im März, wurde der nichtvorhande Winter schlagartig von einem trocken Frühling abgelöst, der ebenso wie der vorangegangene Herbst seinen Namen nicht verdiehnte.  Zuerrst waren wir froh daß es nicht mehr regnete, denn endlich konnten wir die Bodenvorbereitungen für die Frühjahrsaussaaten durchführen. Problematisch war dann allerdings, daß es in den Folgemonaten bis fast Mitte Juni nicht mehr regnete. Die Frühjahrsaussaaten mussten deshalb komplett umgebrochen werden, da der Aufgang dieser Kulturen zu schlecht war. Zuckermais, den wir von Mitte April bis Mitte Juni in Folgesätzen wöchendlich säen, mussten wir jede Woche einen halben Zentimeter tiefer säen damit die Körner noch die wasserführenden Schichten im Boden erreichen. Das hat funktioniert, bei 9 cm tief haben wir den letzten Satz Zuckermais dann am 20. Juni gesät. Ab mitte Juni hat sichdie Lage wieder entspannt, Zuckermais, Kürbisse, Buschbohnen wuchsen nun wieder sehr gut. Auch für die Herbstgemüsesorten, wie Spinat, Radieschen, Asiasalate und Kräuter, die wir im August gesät haben, waren die Bedingungen optiomal, zumal wir bis in den späten November  optimale Erntebedingungen hatten. Es war nicht zu nass und es gab keinen Frost. Der Herbst hat uns für das verpasste Frühjahr entschädigt.

In den Gewächshäuseren war die Lage situationsbedingt entspannter, aber vom Verlauf her ähnlich wie im Freilandgemüseanbau. Das Frühjahr und der Frühsommer waren trocken und kalt. Es war keine extreme Kälte, es war eher eine latent zu kalte Kälte, die das Wachstum, insbesondere der Sommerkulturen in den Gewächshäusern sehr beeinträchtigte und verlangsamte. Die Toamten, die Gurken und die Paprikas kamen sehr spät im Jahr zur Ernte, aber auch hier hat der milde warme Herbst wieder aufgeholt, was wir im Sommer verpasst haben. So konnten wir bis  Anfang November Tomaten ernten.

Im neuen Jahr werden wir unseren Anbauumfang in dem Umfang beibehalten wie in diesem Jahr. Schön ist, daß unser Lieferservice mittlerweile so groß ist, daß wir ab diesem Jahr unsere komplette Gemüseernte direkt vermarkten können. Theoretisch könnten wir noch sehr viel mehr machen, aber wir haben in den letzen 25 Jahren ein so hervorragendes Netzwerk mit Biolandkollegen aufgebaut, die alle Spezialisten in ihrem Fachgebiet sind und die Kulturen, die sie anbauen, bestimmt besser machen als ich es je könnte.

Dieses Jahr hatten wir wieder Andenbeeren und Zuckermelonen im Versuchsanbau. Bei beiden  Kulturen ist immer noch die Abreife ein Problem. So kamen die Andenbeeren erst im November zur Ernte und die Zuckermelonen wurden sehr ungleich reif. Hier sind wir noch am überlegen, ob wir diese Versuche fortsetzen.

Neu hinzukommen soll in nächsten Jahr die Pilzzucht. Ein Gewächshaus haben wir schon in diesem Jahr für die Braunkappenzucht vorbereitet. Im Frühjahr 2015 soll hier das Stoh eingebracht werden um dann im Sommer 2015 die ersten Pilze ernten zu können.

Unser zweites Standbein, das Gemüseabo, wir nennen es immer noch Gemüseabo, weil wir damit vor 25 Jahren angefangen haben, hat sich in diesem Jahr hervorragend entwickelt. Wir konnten unseren Umsatz um 12% steigern, ohwohl wir fast keine Werbung machten. Da wir unser Liefergebiet nicht ausdehnten und auch nicht vorhaben es auszudehnen, haben mehr Kunden den positiven Effekt, daß sie näher zusammenrücken und somit die gefahrenen KM/Kunde immer weniger werden. Die allermeisten unserer Neukunden konnten wir durch Empfehlungen durch Sie gewinnen. Mehr Kunden, mehr Umsatz, bedeutet allerdings auch mehr Platz den man benötigt, mehr Autos die man braucht und mehr Mitarbeiter. Die ersten beiden Punkte kann man kaufen, den letzen muss man gewinnen. Aber wir haben auch hier Glück mit unseren Mitarbeitern/innen, einige sind schon seit den Anfängen dabei und viele schon seit über 10 Jahre. Trotzdem ist die Mitarbeitergewinnung, insbesondere gute Fahrer/innen zu finden eine große Herausforderung für das nächste Jahr. Für das neue Jahr planen wir im Lieferservice keine großen Veränderungen. Wir wollen hauptsächlich das Bestehende verbessern und noch einige ausstehende Baumaßnahmen zuende bringen. Als einzig größeres Projekt planen wir die Umstellung auf eine andere Software und einen neuen e-shop, der einfacher zu bedienen ist. Der jetzige shop funktioniert zwar, aber er ist doch etwas in die Jahre gekommen und lässt sich an mobile Endgeräte nicht optimal anpassen.

Auch unseren Hofladen haben wir dieses Jahr vergrößert und verschönert. Er hat nun von Montag bis Samstag, außer am Mittwoch, von 9 Uhr bis 12 Uhr geöffnet und Freitag immer von 15 Uhr bis 18 Uhr.  Kommen Sie doch einfach mal vorbei, wenn Sie zufällig in der Nähe sind es lohnt sich, auch im Zusammenhang mit einem Spaziergang oder einer Wanderung in unserem wunderschönen Kreuzbachtal. Eins der sönsten Täler der Region Stuttgart.

Familie Jungclaussen, die auf unserem Betrieb für die Tierhaltung und den Ackerbau verantwortlich ist, plant im nächsten Jahr ein neues Schlachthaus für unser Geflügel zu bauen. Die Pläne sind fertig, wir hoffen im späten Frühjahr mit dem b

auen beginnen zu können.

Ein Weihnachtsgeschenk an Sie sparen wir uns auf für eine entsprechende Spende an Terres de homes. Das machen wir schon seit Jahren so und unterstützen damit ein Projekt in Burkina Faso.

In der Weihnachtswoche werden die Touren bis Mittwoch noch ausgeliefert. Die Lieferungen von Donnerstag und Freitag entfallen ersatzlos. Die Lieferungen bis Mittwoch werden allerdings um einen Tag vorverlegt und die Lieferungen von Montag auf den Samstagzuvor verschoben.

Im neuen Jahr liefern wir wieder ab dem 08.01.2014. Die Lieferungen in der KW2 2015 von Montag bis Mittwoch entfallen ersatzlos.

Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien und Freundenb ein ruhiges Weihnachtsfest, einen fröhlichen Jahreswechsel und ein friedliches aber auch spannendes neues Jahr.

 

Wochenbrief KW 49 2014 ..dieses seltsame Gefühl des möglichen Versagens..*****************

Selbst gut vorbereitet führt  jede Prüfung  dazu, dass die Stresshormone im Körper dieses seltsame Gefühl des möglichen Versagens hervorrufen.  Das ist unangenehm und je älter man wird, je lästiger empfindet man es. Vielleicht, weil einem das Leben, das man bisher lebte schon genug Prüfungen auferlegt  hat.  Aber so lange man lebt, hat man die vergangenen Prüfungen auch bestanden und mit diesen Gedanken stellt sich auch eine Gelassenheit ein.

Diese Woche hatten wir die große Bio-Prüfung. Neben den unangekündigten Kontrollen die stichprobenmäßig unter dem Jahr unangekündigt stattfinden, wird die große Bio-Prüfung angekündigt.  Man kann sich also und muss sich auch darauf vorbereiten.  Schlaglisten, Buchhaltung, die Jahresabschlüsse, die Rechnungen für den Düngerzukauf, die Pflanzenschutz- und Pflanzenstärkungsmittel müssen für den Prüfer zur Einsicht vorbereitet werden.

Am Anfang  dieser Prüfung steht zuerst die Betriebsdokumentation. Es werden die Flächenzugänge oder Abgänge abgefragt und dokumentiert. Danach werden die Betriebsbeschreibung  und die Gebäudepläne aktualisiert. Darauf folgt dann ein Betriebsrundgang.  Zu jedem Raum auf unserem Hof hat der Prüfer das Recht ihn zu betreten. Das sind die Kühlhäuser, die Packhalle und die Lager für Saatgut und Düngemittel. Insbesondere in den Kühlhäusern interessiert sich der Prüfer für die zugekaufte Ware.  Jede Kiste und jeder abgepackte Artikel muss etikettiert sein. Das Etikett ist der Ausweis der Ware. Anhand der Etiketten und anhand der zu den Etiketten passenden Zertifikate kann der Kontrollör prüfen, ob die Ware wirklich aus ökologischem Landbau ist. Bei dem Rundgang durch die Packhalle hat der Prüfer dann eine zufällig gerade gepackte Gemüse- und Obstkiste genommen und dann anhand des dazugehörigen  Lieferscheines die korrekte Auszeichnung und die Herkunft der Ware geprüft.  Nach dem Rundgang durch die Gebäude erfolgt ein weiterer Rundgang durch die Gewächshäuser und danach eine Rundfahrt über unsere Felder. Nach einer kleinen Pause geht es dann im Büro weiter.  Zu dem gepflanzten Feldsalat in den Gewächshäusern müssen die entsprechenden Lieferscheine der zugekauften Feldsalatpflanzen, sowie das dazugehörige Biozertifikat des Jungpflanzenproduzenden,  vorgelegt werden. Anhand der Buchhaltung und der Jahresabschlüsse wird nach Auffälligkeiten geschaut. So lässt sich für den Prüfer anhand des Journals schnell feststellen ob die Angaben z.B. zum Düngemittelzukauf plausibel sind. Jede Düngemittle-, Pflanzenschutz-, Pflanzenstärkungsmittel- und Saatgutrechnung wird angeschaut.  Hier schaut der Prüfer ob die zugekauften  Betriebsmittel den Vorgaben der EU-Biorichtlinie und den Biolandrichtlinien entsprechen. Danach erfolgt eine Plausibilitätskontrolle eines zufällig ausgewählten Produktes, dieses Jahr waren es die Tomaten. Wieviel Tomaten wurden laut Schlagliste angebaut, wieviel Jungpflanzen wurden von welchem Jungpflanzenbetrieb zugekauft und wieviel Tomaten haben wir verkauft. Nach der Kontrolle der Gärtnerei erfolgt die Kontrolle des Lieferservices. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass im Endverkauf an Privatkunden nur Lieferservices kontrolliert werden. Bioläden, Biosupermärkte unterliegen nicht der Kontrollpflicht. Doch zurück zur Prüfung.  Anhand von zufällig ausgewählten Eingangsrechnungen wird  über das Internet geprüft ob der Lieferant auch ein noch gültiges Biozertifikat hat. Mit einer danach anschließenden Warenstromberechnung wird auch hier die Plausibilität der Angaben untersucht. Diesmal wurde die Wahrenstromberechung anhand der verkauften Tomatenmengen in der Kalenderwoche 13 im Jahr 2014 durchgeführt.  Dabei wird zuerst gefragt, wieviel Tomaten in dem zur Frage stehenden Zeitraum verkauft wurden. Dann wird anhand von Lieferscheinen oder Rechnungen der Wareneingang mit der verkauften Menge abgeglichen. Beide Summen müssen sich annähernd entsprechen. Einzeln betrachtet hat jede Prüfung ihre Berechtigung in der Summe allerdings ist es für kleine Betriebe eine ganze Menge Holz.

Wir haben natürlich diese Prüfung, wie  bisher schon immer auch in den vergangenen Jahren, bestanden und sind gespannt welche Prüfungen uns, neben der jährlichen EU-Bio-Prüfung,  im neuen Jahr erwarten. Das könnten sein, Lohnsteuerprüfung, Sozialversicherungsprüfung Bund, Sozialversicherungsprüfung Land, Umsatzsteuerprüfung,  Einkommenssteuer- und Betriebsprüfung des Finanzamtes, dazu kommt die Umsatzsteuerprüfung, die Kontrollen der Berufsgenossenschaften und die Lebensmittelkontrolle. Bis vor wenigen Jahren gab es noch die EU-Normenkontrolle für Obst und Gemüse. Wir sind aber  noch lange nicht fertig. In der Landwirtschaft  habe wir noch die EU-Beihilfekontrolle, hier wird geprüft ob die Flächenangaben stimmen, aus welchen die Flächenprämien berechnet werden, die CC-Kontrolle, diese überprüft ob die Voraussetzungen eingehalten werden um überhaupt EU-Flächenprämien zu erhalten. Da neben der EU und dem Bund auch das Land Baden-Württemberg ein Förderprogramm für die Landwirtschaft aufgelegt hat, das sogenannte Meka-Programm, kommt der Landwirt auch um diese Kontrolle nicht herum.  Betriebe die an den Lebensmitteleinzelhandel Ihre Ware abgeben müssen sich  nach GLOBAL G.A.P. oder nach QS zertifizieren lassen.

Draußen auf den Feldern haben die Pflanzen ihr Wachstum weitgehend eingestellt. Noch aber sieht man Grünkohl, Wirsing und Rosenkohl auf den Äckern. Da es noch immer keinen starken Frost gab kann bei Grünkohl und Wirsing zu einem Befall mit der Weisen Fliege kommen. Diese Fliegen sind zwar etwas lästig aber nicht wirklich schlimm. Legen sie diese Gemüsearten am Besten sofort in den Kühlschrank, denn bei diesen niedrigen Temperaturen bewegen sich diese Tiere nicht mehr. Wenn Sie dann den Wirsing und den Grünkohl erst ganz kurz vor  der Zubereitung aus dem Kühlschrank entnehmen, die noch kalten Blätter kurz abspülen, haben Sie keinen Ärger mit freifliegenden Weißen Fliegen in Ihrer Wohnung.

Auch in unseren Gewächshäusern wird es ruhiger. Nächste Woche gibt es nur kleine Mengen an Feldsalat, da auch hier die Temperaturen das Wachstum etwas verlangsamen.

Bitte bestellen Sie rechtzeitig Ihre Trocken-Ware für Weihnachten. Am Besten schon für kommende Woche, so können wir, sollte etwas nicht lieferbar sein, in der darauffolgenden Woche noch liefern.

Wochenbrief KW 48 2014 gefühlt war es das nicht..*****************

Das wärmste Jahr seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen. So wird geschrieben, gefühlt war es das nicht. Aber richtig ist, dass es das erste Jahr ist, an das ich mich erinnere, in dem es keinen Frost gab, zumindest war es in diesem Jahr noch nie so kalt, dass der Boden gefroren war. Dieser Umstand, die fehlende Frostgare hat in diesem Jahr bei vielen Betrieben zu erheblichen Problemen geführt. So musste zum Beispiel unsere Möhrenanbauer, Albert Burger,  über die Hälfte seiner Möhren in diesem Jahr umbrechen,  weil die Böden zu verdichtet waren, was dazu führte, dass die Möhren im Herbst im Boden verfaulten.  Dazu beigetragen hat auch der nasse Herbst des vergangen Jahres. Sollte die Frostgare in den nächsten Jahren auch ausbleiben müssen wir uns andere Strategien überlegen wie wir im Ackerbau  dies kompensieren.

Auf der anderen Seite trägt natürlich die warme Witterung dazu bei, dass immer noch sehr viel eigene  und regionale Ware verfügbar ist.

Bei uns auf dem Biohof ist das Freilandgemüse abgeerntet, von Kollegen bekommen wir aber noch: Wirsing, Grünkohl,  Weißkohl und Rotkohl aus dem Freiland. In unseren Gewächshäusern wächst Feldsalat, Ruccola, Schnittlauch, Petersilie, Wegerich Salat, Barbarakraut und Postelein. Und nächste Woche pflanzen wir den letzten Satz Feldsalat in diesem Jahr. Pro Satz pflanzen wir 40 000 Pflanzen und ca. 100 Pflanzen/m².

Neben dem Anbau macht auch unser Lieferservice viel Arbeit und geht mit viel Schwung auf das Jahresende zu und nimmt den Schwung auch hoffentlich mit ins neue Jahr.

In den nächsten Wochen müssen wir an einigen Ecken unseres Liefergebietes die Touren umstellen. Das ist in regelmäßigen Abständen nötig um die touren zu optimieren und um unsere Fahrer/innen nicht zu überlasten. Das hat natürlich zur Folge, dass sich bei Ihnen immer mal wieder Liefertagsverschiebungen ergeben können.  Wir werden Sie rechtzeitig, sofern Sie davon betroffen sind, darüber informieren.

Wochenbrief KW 46 2014 von Osten nach Westen*****************

Im Zusammenhang mit den Harz IV  Leistungen  für EU-Bürger wird auch immer wieder der Kindergeldbezug von den in Deutschland arbeitende EU-Ausländer kritisiert.  Kaum eine Woche vergeht, dass nicht ein Politiker, oder auch so mancher Journalist, sich über die hohen Kosten dieser Transferleistungen beklagt, aber auf der anderen Seite verschweigt, wieviel diese in Deutschland arbeitenden Menschen  in unsere Sozialversicherungssysteme  einzahlen und in der Regel diese während Ihrem Aufenthalt in Deutschland nicht in Anspruch nehmen. Eine Krankenkasse bot uns eine Prämie für die Anmeldung unserer polnischen Mitarbeiter an, weil sie genau weiß, dass die ausländischen Saisonarbeitskräfte  während Ihres drei bis sechsmonatigen Aufenthaltes in Deutschland fast nie krank werden. Das lohnt sich scheinbar. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass Pflegeversicherungs- und die Arbeitslosenversicherungsleisungen in Anspruch genommen werden ist äußerst gering, da diese Menschen in der Regel nur ein paar Jahre hier in Deutschland tätig sind. Genau das gleiche betrifft die Rentenversicherung, einzahlen dürfen sie, aber aufgrund der Wartezeiten bzw. der Mindestbeitragszeit, haben sie auch hier oft keinen  Anspruch aus den eingezahlten Beiträgen.  Für einen polnischen Mitarbeiter der 2500€ Brutto im Monat verdient, werden 1000€ (inkl. Der Arbeitgeberbeiträge) an das deutsche Sozialversicherungssystem bezahlt, plus die individuellen Steuern des Mitarbeiters. Das ist die andere Seite der Transferleistungen  und genau hinschauen  in welche Richtung der Zug mit dem Geld wirklich fährt, nämlich auch von Osten nach Westen.  Abgesehen davon, ist der Gemüseanbau in Deutschland ohne diese Menschen nicht möglich.

Draußen auf den Feldern ist es Witterungsbedingt, sehr ruhig. Die Herbstaussaaten sind im Boden, Die Grundbodenbearbeitung zur Vorbereitung der Frühjahrsaussaaten ist gemachtund der letzte Körnermais wurde diese Woche geerntet. Auch in den Gewächshäusern wächst es sich jetzt etwas langsammer. Nächste  Woche ernten wir für Sie Feldsalat, Winterkresse und Hirschhornwegerich, dazu kommt noch ein Pattisonkürbis aus dem Lager.

Wochenbrief KW 45 2014*****************

Ein kleiner Vorgeschmack auf Herbst und Winter, so zeigt sich das Wetter jetzt zur Wochenmitte. Es ist nass und kalt, doch zum Glück konnten wir in den ersten Tage dieser Woche die Herbstarbeiten auf unseren Freilandfeldern zum großen Teil, unter noch hervorragenden Bodenbedingungen, fast beenden.  In den Gewächshäusern geht die Arbeit dagegen lückenlos weiter. Diese Woche haben wir die letzten Tomaten aus den Gewächshäusern geräumt, danach wir Feldsalat gepflanzt. Über die kühleren Temperaturen sind wir übrigens ganz froh, denn  dann geht auch der Krankheitsdruck bei den Wintersalaten etwas zurück. Die warme Witterung der letzten Wochen war nämlich ideal für die Ausbreitung der Mehltaupilze.

Da Fleisch ein wertvolles  Lebensmittel mit einer kurzen Haltbarkeit ist haben wir kein Fleisch auf Vorrat in unseren Kühlhäusern. Bitte beachten Sie deshalb bei Ihren Fleischbestellungen den Bestellvorlauf. Rindfleisch und Schweinefleisch müssen Sie immer bis Donnerstag der Vorwoche bestellen. Bei Geflügelfleisch beträgt der Bestellvorlauf allerdings nur 48 Stunden, da wir das Biogeflügel auf unserem Biohof halten schlachten und verpacken.

Ab sofort können Sie bis Weihnachten Weihnachtsgänse, Puten, und Enten bestellen. Miniputen können Sie nur zur Auslieferung  in der Vorweihnachtswoche und in der Weihnachtswoche bestellen. In der Weihnachtswoche werden wir noch am Montag und Dienstag liefern. Geflügelfleisch das wir am Montag ausliefern, müssen Sie auf jeden Fall, wenn es an den Weihnachtsfeiertagen zubereitet werden soll, kurzfristig einfrieren. Bis zur KW 47 können Sie noch zur Auslieferung in der KW 48 unsere Gänse zum Frühbucherrabatt bestellen.

Wochenbrief KW 42 2014*****************

Da wir in der Weihnachtswoche voraussichtlich dienstags zum letzten Mal in diesem Jahr ausliefern, müssen wir die Gänsebestellungen für die Liefertage von Mittwoch bis Freitag in der Woche vor Weihnachten liefern. Die in der Weihnachtsvorwoche gelieferten Gänse müssen Sie auf jeden Fall einfrieren, wenn Sie die Gans an Weihnachten oder an den Weihnachtsfeiertagen zubereiten wollen. Wenn Sie sich schon jetzt für eine Weihnachtsgans entscheiden bieten wir Ihnen für den Liefertermin in der Kalenderwoche 48,  das ist die Woche vom 24. bis zum 30. November, einen Frühbucherrabatt  an. Statt 19,15€ pro kg kosten die Gänse nur 14,85€/kg. Die Gänse sind vakumiert und können so wie sie angeliefert, eingefroren werden.  Sie sollten dann mindestens einen Tag vor der geplanten Zubereitung auftauen.  Wir können Ihnen drei Gewichtsklassen anbieten. Kleine Gänse mit einem Gewicht zwischen 3,8 kg und 4,2 kg  das reicht für 4 Personen, die mittlere Gewichtsklasse geht von 4,8 kg bis 5,2kg das reicht locker für 6 Personen und die großen Gänse wiegen über 5,2 kg.  Beachten Sie bitte, daß es immer Gewichtsabweichungen von Ihrem Wunschgewicht geben kann. Mit dieser Frühbucheraktion versuchen wir die Schlachttermine in den Weihnachtsvorwochen zu entzerren.

Selten hatten wir so lange eigene Tomaten wie in diesem Jahr. Der Herbst holt auf was der Sommer vermasselt hat und wenn das milde Wetter noch ein wenig anhält werden sogar unsere Andenbeeren reif. Andenbeeren hatten wir im letzten Jahr zum ersten mal gepflanzt, doch der kalte und nasse Herbst 2013 lies die Früchte nicht abreifen.  Dieses Jahr probierten wir es mit einer kleineren Menge noch einmal und es sieht wirklich sehr vielversprechend aus.

Nächste Woche packen wir Brokkoli, Kohlrabi, noch einmal Zuckermais und Dill in die Gemüsekisten.

 

 

Wochenbrief KW 41 2014*****************

 

Ein Bilderbuchherbst wie man ihn sich nicht schöner träumen könnte. Wir nutzen das schöne trockene Wetter für die Vorbereitung der Herbstaussaaten. Das sind Winterweizen, Roggen und Dinkel. Auf unseren Gemüsefeldern im Freiland stehen nochfolgendes Biogemüse Spinat, Asiasalat, Zuckermais und Rübstiel. In unseren Gewächshäusern blieben vom Sommer nur noch die Bio-Tomaten übrig. Wir denken und hoffen, daß wir Ihnen noch 2 Wochen eigene Tomaten liefern können, dann aber ist auch für diese Kultur das Ende abzusehen.

Nächste Woche packen wir neben Asiaslalat, Zuckermais und Kräutern noch Spinat und Lauch in die Bio-Gemüsekisten.

Nicht nur die Tomaten freuen sich über die Herbstsonne, auch unser Freilandweidegeflügel freut sich über die sonnigen Tage und die milden Nächte.

Ab sofort können Sie Gänse zum Termin Martini, also ab der Kalenderwoche 44 bestellen. Nach diesem Zeitpunkt können Sie bis Weihnachten Gänse bestellen. Die Gänse kosten 19,15€/kg. Wenn Sie Ihre Gans für die Lieferung in der KW 48, das ist die Woche 24.11. bis zum 30.11, bestellen, können Sie unseren Gänse-Frühbucherrabatt nutzten. Das kg kostet für die Lieferungen in dieser Woche nur 14.95€. Bitte beachten Sie, daß wir den Frühbucherrabatt ausschließlich in dieser Woche anbieten. Sie müssen die Gans dann allerdings bis Weihnachten einfrieren. Das kurzzeitige einfrieren schadet dem Gänsefleisch übrigens überhaupt nicht.

Glücklich wer ein Keller hat, denn ab  nächster Woche starten wir unsere Kartoffeleinkellerungsaktion. 12,5 kg kosten statt 14,62€ nur noch 12,50€

 

 

Deutsche Tafeltrauben Wochenbrief KW 39 2014*****************

Nächste Woche gibt es voraussichtlich zum letzten Mal in diesem Jahr regionale Tafeltrauben, denn noch befindet sich der Tafeltraubenanbau in Deutschland in den Kinderschuhen, aus denen er allerdings zur Zeit herauswächst. Der Traubenanbau ist in der EU streng reglementiert um eine Überproduktion von Wein zu verhindern. Um Trauben (Weintrauben und Tafeltrauben) anbauen zu dürfen braucht man sogenannte Pflanzrechte. Bis zum Jahr 1999 galt diese Beschränkung und Reglementierung auch für Tafeltrauben. Ab dem Jahr 2000 dürfen in der EU Tafeltrauben unbeschränkt angebaut werden. Das größte Problem beim Tafeltraubenanbau sind Schadpilze wie z.B der Mehltau. Während in den südeuropäischen Ländern wie Spanien oder Italien, wegen dem mediterranen und dem etwas wärmen und trockeneren Klimas, die Mehltauproblematik nicht oder fast nicht vorhanden ist, mussten für unsere heimische Region erst Tafeltrauben gezüchtet werden, die unter den hiesigen Bedingungen einigermaßen Mehltautolerant, oder sogar Mehltauresistent sind. Denn während man beim Weintraubenanbau ein wenig Mehltau noch tolerieren kann, müssen beim Tafeltraubenanbau die  Trauben zu fast 100% Mehltaufrei sein, um sie vermarkten zu können.

Die Herbstsonne tut den jetzt noch auf den Feldern stehenden Kulturen gut. Zuckermais, Spinat, Dill, Koriander, Muskatkürbis und Butternut danken es ihr. Selbst von den im April gesäten Zucchini können wir noch jede Woche ernten. Muskatkürbis und Butternut müssen noch zwei Wochen auf dem Feld bleiben um noch vor der Ernte vollständig auszureifen.  Dem vor drei Wochen im Freiland gepflanzten Feldsalat hat das Wetter der letzten Wochen so behagt, daß er  jetzt schon erntereif ist. Er wird nächste Woche in die Gemüsekiste gepackt. In unseren Gewächshäusern haben wir diese Woche den ersten Satz Feldsalat gepflanzt. Parallel wurde auch ein letzter Satz im Freiland gepflanzt. Zum Feldsalat gesellt sich in der Gemüsekiste  grüner Paprika aus dem Gewächshaus, Zuckermais und Tomaten. Dazu kommen noch Asiasalat und Ruccola.

Wochenbrief KW 35 2014 Der Echte ist nicht besser als der Falsche.*****************

Noch hat sich das Wetter zur Vorwoche nur unwesentlich verändert. Statt wie gewünscht etwas wärmer wurde es nässer und kälter. Aber zum Glück erwischten wir am Freitag und am Montag zwei kleine Zeitfenster um Radies, Spinat, Asiasalat, Dill, Kerbel und Rübstiel  zu säen und Feldsalat zu pflanzen. Sollte sich das Wetter nicht bessern, waren dies die letzten Aussaaten in diesem Jahr zur Ernte vor dem Jahresende. Spinat wird allerdings auf jeden Fall nochmals in diesem Jahr gesät. Der zwischen Ende September und Mitte Oktober gesäte Spinat wird auf dem Feld überwintert und dann im Frühjahr geerntet. Auch Feldsalat werden wir dieses Jahr noch dreimal im Freilland pflanzen bevor es dann ab Anfang Oktober mit dem Feldsalat ins Gewächshaus geht. In unseren Gewächshäusern ist die Arbeit, geschützt von den Unbillen des Wetters, zum Glück etwas planbarer. Trotzdem mussten wir auch hier diese Woche den Basilikum roden, da durch die Luftfeuchtigkeit im Zusammenhang mit den kalten Nächten ideale Voraussetzungen für den falschen Mehltau vorlagen. Ja es gibt ihn wirklich, den echten und den falschen Mehltau. Der eine ist allerdings nicht besser als der andere, beide verursachen Blattschäden. Der echte Mehltau ist an der Blattoberseite und der falsche Mehltau versteckt sich an der Blattunterseite. Bekämpfen lassen sie sich, wenn man rechtzeitig einschreitet mit Backpulver.

Bei Zuckermais machen wir eine zwei bis drei wöchige Pause, allerdings haben wir für Individualbestellungen noch genügend Zuckermais auf dem Acker. Ab dieser Woche haben wir mit der Hauptkürbisernte begonnen. Angefangen haben wir mit dem Pattisonkürbis, er ist am wenigsten haltbar im Lager. Nächste Woche beginnen wir mit der Hokkaidoernte, darauf folgt der Muskatkürbis und der Butternut.

 


 

 

Wochenbrief KW 35 2014 Der Echte ist nicht besser als der Falsche.*****************

Noch hat sich das Wetter zur Vorwoche nur unwesentlich verändert. Statt wie gewünscht etwas wärmer wurde es nässer und kälter. Aber zum Glück erwischten wir am Freitag und am Montag zwei kleine Zeitfenster um Radies, Spinat, Asiasalat, Dill, Kerbel und Rübstiel  zu säen und Feldsalat zu pflanzen. Sollte sich das Wetter nicht bessern, waren dies die letzten Aussaaten in diesem Jahr zur Ernte vor dem Jahresende. Spinat wird allerdings auf jeden Fall nochmals in diesem Jahr gesät. Der zwischen Ende September und Mitte Oktober gesäte Spinat wird auf dem Feld überwintert und dann im Frühjahr geerntet. Auch Feldsalat werden wir dieses Jahr noch dreimal im Freilland pflanzen bevor es dann ab Anfang Oktober mit dem Feldsalat ins Gewächshaus geht. In unseren Gewächshäusern ist die Arbeit, geschützt von den Unbillen des Wetters, zum Glück etwas planbarer. Trotzdem mussten wir auch hier diese Woche den Basilikum roden, da durch die Luftfeuchtigkeit im Zusammenhang mit den kalten Nächten ideale Voraussetzungen für den falschen Mehltau vorlagen. Ja es gibt ihn wirklich, den echten und den falschen Mehltau. Der eine ist allerdings nicht besser als der andere, beide verursachen Blattschäden. Der echte Mehltau ist an der Blattoberseite und der falsche Mehltau versteckt sich an der Blattunterseite. Bekämpfen lassen sie sich, wenn man rechtzeitig einschreitet mit Backpulver.

Bei Zuckermais machen wir eine zwei bis drei wöchige Pause, allerdings haben wir für Individualbestellungen noch genügend Zuckermais auf dem Acker. Ab dieser Woche haben wir mit der Hauptkürbisernte begonnen. Angefangen haben wir mit dem Pattisonkürbis, er ist am wenigsten haltbar im Lager. Nächste Woche beginnen wir mit der Hokkaidoernte, darauf folgt der Muskatkürbis und der Butternut.

 


 

 

Wochenbrief KW 34 2014 Ein Sommer wie der Herbst *****************

 

Ein Sommer der sich anfühlt wie der Herbst. Es sind weniger die Tagestemperaturen als vielmehr die kalten Nächte, die das Wachstum unseres Biogemüses in den Gewächshäusern und im Freiland entschleunigen. Das passt aber zur Zeit fast ideal zu der Anzahl unserer Kunden die wir in diesen Ferienwochen beliefern. 40%  von Ihnen sind in den Ferien, oder macht Urlaub von der Gemüsekiste.

Leider konnten wir Ihnen dieses Jahr noch keine Einkochtomaten anbieten. Das liegt wie schon oben erwähnt an den kalten Nächten. Sollte sich das Wetter in den nächsten drei Ferienwochen ändern und wir bekommen ein paar Tropennächte mit heißen Tagen dazwischen, bevor unsere Kunden aus dem Urlaub zurückkommen, kann sich das schlagartig ändern.

Im Freiland werden jetzt die Kürbisse reif, die Zuckermelonen müssen noch ein paar Tage und Nächte auf dem Feld verbleiben um bis zum letzten Rand der Schale zuckersüß zu reifen. Zuckermais ist im Vollertrag und voraussichtlich bis Mitte Oktober verfügbar. Bis Mitte September werden im Freiland Dill, Kerbel, Asiasalat und Spinat gesät.

Den Gurken in den Gewächshäusern sieht man mittlerweile Ihr Alter an. Hier ein kleines Läusenest, dort ein wenig Spinnmilben und von den Blatträndern schiebt sich langsam der falsche Mehltau zur Blattmitte vor. Hört sich schlimmer an wie es aussieht. Noch ist der Ertrag ganz ordentlich aber das Ende ist eben abzusehen und wird auch nicht überraschend kommen. Wir planen Ende KW 36 die Gurken zu räumen.

Diese Woche pflanzten wir in den Gewächshäusern Ruccola, Asiasalat und Bundzwiebel.

 


 

 

Wochenbrief KW 33 2014 Zuckersüß*****************

 

Liebe Kunden/innen

Entweder schon nächste Woche, oder vielleicht auch erst übernächste Woche ernten wir Zuckermelonen. Da wir Zuckermelonen dieses Jahr zum ersten mal anbauen sind wir gespannt wie sie sich ernten lassen und vor allem wie sie schmecken und wie sie Ihnen schmecken. Da zur Zeit auf den Feldern Wasser im Überfluss vorhanden ist, können wir uns über das Wachstum der Freilandkulturen nicht beklagen. Allerdings haben wir in diesem Jahr auch viel weniger im Freiland angebaut, da wir wegen der Frühjahrstrockenheit viele Aussaaten von Mai bis Juni wieder umbrechen mussten. Dieser Umstand wird aber nun aufgewogen durch die gute Entwicklung der verbleibenden Freilandkulturen wie Zuckermais, Kürbis, Zucchini, Zuckermelonen und Buschbohnen.

Auch in unseren Gewächshäusern können wir uns bisher über eine gute Ernte freuen. Gurken, Tomaten, Paprika, Auberginen und Kräuter versprechen einen guten Ertrag in diesem Jahr. Mit all diesen aufgezählten Gemüsesorten werden wir nächste Woche die Gemüsekisten füllen. Dazu kommt als Salat noch eine feine Sommerendivie von unserem Biolandkollegen Markus Arzt aus Heimerdingen.

Gute Wachstumsvoraussetzungen bietet das Wetter zur Zeit nicht nur dem Gemüse, auch alle Pilze freuen sich über das feucht warme Wetter. Ich meine hier nicht Steinpilze oder Pfifferling, sondern Botrytis, Samtfleckenkrankheit, den echten und den falschen Mehltau[MB1] , Krautfäule und Stengelgrundfäule. Schon die Namen lassen nichts gutes Vermuten. Bisher haben wir diese Blattkrankheiten bei Fruchtgemüse ganz gut im Griff. Durch das Entblättern der Pflanzen erhöhen wir die Luftzirkulation in den Gewächshäusern und senken dadurch die Luftfeuchtigkeit. Zusätzlich stärken wir die Blätter der Kulturpflanzen mit kaltgepresstem Orangenöl.

Wir wünschen Ihnen schöne sonnige Ferien.


 

 

Wochenbrief KW 32 2014 Drosophila suzukii - ist leider kein Motorrad*****************

Liebe Kunden/innen
Alle zwei Tage ein nicht zu übermäßiger Regenschauer und dazwischen Sonnenschein, so stellt sich der Gärtner das ideale Wetter vor und zur zeit kommt das Wetter diesen Idealvorstellungen ziemlich nahe. Ideal ist dieses Wetter aber auch für Drosophila suzukii. Das ist leider kein Motorrad, sondern ein kleiner gefährlicher Schädling, auf Deutsch heißt der Schädling: "japanische Kirschessigfliege". Die Kirschessigfliege war bisher in unserer Region weitgehend unbekannt. Fachleute wussten allerdings, daß eine kleine Population der Kirschessigfliege existiert und, daß es nur eine Frage der äußeren Umstände ist bis sich die Kirschessigfliege explosionsartig vermehrt. Die Kirschessigfliege legt in Weichobst, wie Beeren, Steinobst und Trauben Ihre Eier ab. Die Einstichstellen sind Eintrittspforten für Sekundärinfektionen von Pilzen, Schimmel und Bakterien, zudem schädigen die Larven, die sich aus den Eiern entwickeln die Früchte durch Fraßschäden und Kotausscheidungen.  Daß es in diesem Jahr zur zeit fast keine Beeren mehr gibt, und wenn, dann nur in schlechter Qualität, daran ist die Kirschessigfliege schuld. Das bedeutet die Beerenernte ist dieses Jahr weitgehend gelaufen. Nicht davon betroffen ist allerdings die Heidelbeerernte. Für die betroffenen Erzeuger ist diese Situation alles andere als lustig, wurden sie doch quasi über Nacht davon überrascht.
Für die Bioapfelernte können wir dagegen mit guten Nachrichten aufwarten. Die Mengen und die Qualitäten stimmen. Ab nächster Woche werden wir nur  noch deutsche Bioäpfel im Angebot haben. Das bedeutet, daß die Sortenvielfalt für einige Wochen etwas eingeschränkt ist, da das Frühapfelangebot sich auf zwei bis drei Sorten reduziert. Wir denken, daß ab Anfang September  auch Ihre Lieblingssorten wieder verfügbar sind.
Diese Woche haben wir die letzten Getreideflächen gedroschen. Die Ernte zog sich doch etwas länger hin als angenommen.  Und schon wieder wie jedes Jahr geht der Blick über die Jahresgrenze ins Jahr 2015, denn schon jetzt werden die Felder vorbereitet für die Aussaaten die im nächsten Jahr geerntet werden: wie Winterweizen oder Winterspinat.
Nächste Woche packen wir Rondini in die Gemüsekisten. Rondinis sind kleine faustgroße Kürbisse mit einer sehr harten Schale. Am einfachsten und schnellsten geht folgende Art der Zubereitung. Die Kürbisse mit einer Nadel anstechen, dann ca. 30 min in Wasser kochen, danach halbieren, das Kernhaus entfernen und die beiden Hälften mit Kräuterbutter bestreichen. Jetzt können sie das Fruchtfleisch aus der Schale mit dem Löffel essen.

Wochenbrief KW 31 2014 Neue Kräuter vom Kräutergarten *****************

Liebe Kunden/innen.

Egal in welche Himmelrichtung sie in den Urlaub fahren, denken Sie bitte daran Ihre Abokisten rechtzeitig abzubestellen. Sie erleichtern uns die Arbeit erheblich, wenn Sie uns bei Ihren Lieferunterbrechungen immer die Tage nennen an welchen Sie Ihre Lieferungen zum letzten Mal vor Ihrem Urlaub wollen und zum ersten Mal wieder nach Ihrem Urlaub wünschen.

Draußen auf den Feldern ist die Getreideernte fast ab geschlossen.  Auf unserem Biohof stehen noch 2 ha Roggen auf dem Halm. Für den Roggen ist das Wetter zur  Zeit problematisch. Jeder Regen auf den schon reifen und trockenen Roggen verschlechtert die Backqualität, aber wir hoffen, daß wir bis zum Wochenende noch ein genügend langes trockenes Zeitfenster erwischen um den Roggen zu dreschen. Auf den Drusch folgt die Strohbergung, denn wir brauchen das Stroh als Einstreu für unsere Landgockel und für die Gänse.

Daß es  so viel geregnet hat, mancherorts sogar zu viel, liegt vielleicht daran, daß ich im Frühjahr zu sehr über die lang anhaltende Trockenheit geklagt habe. Im Moment ist es so nass auf den Feldern, daß man keine Bodenbearbeitung zur Vorbereitung der Augustaussaaten durchführen kann.

In den Gewächshäusern haben wir diese Woche Bundzwiebel, Petersilie und Basilikum gepflanzt.

Termine zum Vormerken: Hofinfotag am Samstag den 20. September.

Wochenbrief KW 30 2014 Neue Kräuter vom Kräutergarten *****************

Liebe Kunden/innen

In den letzten 2 Wochen hat es die Mengen geregnet, die es die Wochen zuvor zu wenig regnete.  Bio-Zuckermais, Bio-Zuckermelonen, Bio-Zucchini, Biokürbis und Biobuschbohnen holen nun in großen Schritten das auf, was sie in der Trockenperiode an Wachstum eingebüßt haben. Allerdings blüht nun auch die Wüste zwischen den Kulturpflanzen. Die ganzen Unkrautsamen die wegen der Trockenheit nicht keimten, sind wie Dornröschen vom Prinzen, von den ausgiebigen Regenfällen wachgeküsst worden. Wir hoffen nun auf einige sonnige Tage, so daß wir wenn die Felder wieder befahrbar sind, wir mit der Maschinenhacke das Unkraut bekämpfen können.

In unseren Gewächshäusern kämpfen in den Gurken die Spinnmilben mit den Raubmilben, in extremen Fällen unterstützen wir die Raubmilben punktuell mit Schmierseife. Schlangengurken und Paprika sind im Vollertrag, nächste Woche ernten wir die ersten größeren Mengen an Auberginen und Ende nächster Woche fängt dann pünktlich zum Sommerferienbeginn die Tomatenernte an.

Immer wieder müssen wir die Abokisten Planung an die Erntemengen anpassen, da man den Ertrag nie 100%ig vorhersagen kann, und  wir meistens eher etwas zu wenig als zu viel anbauen, denn was wir zu viel anbauen würden, wäre wieder zu wenig um dies über den Großhandel zu vermarkten.

Nächste Woche ernten wir: Bundzwiebel, Mangold, Zucchini, Ufo-Kürbis, Auberginen Schnittlauch und Petersilie.

Ab sofort sind aus unserem Biokräuterfeld folgende Kräuter zu bestellen: Sauerampfer, Oregano, Estragon, Pimpinelle, Thymian, Liebstock, Ysop, Pfefferminze und Bergbohnenkraut.

Am 20. September veranstalten wir unseren 2. Hofinfotag in diesem Jahr. Das Motto lautet wie immer, sehen wo es wächst, sehen wie es wächst und schmecken was wächst.

Neu in unserem shop sind Großverbrauchergebinde von Bananen, Pfirsich, Nektarinen, Trauben und Birnen. In Mengen ab 3 kg sind diese Produkte etwa 10% günstiger.

Ich wünsche Ihnen einen sonnigen Ferienbeginn.

Michael Braun

Wochenbrief KW 28 2014 *****************

50 L/m² guter Regen in den letzten Tagen, das reicht für Zuckermais, Buschbohnen, Honigmelonen und Kürbis für die nächsten 5 Wochen. Neben dem guten Regen, gibt es auch den bösen Regen. Beim bösen Regen fallen 50 L/m² in wenigen Stunden und verursachen Abschwemmungen uns Erosion.

Eine Negative Begleiterscheinung des Regens war das Gewitter von Montagnacht  auf Dienstag. Ein  Blitz ein Donner und das Internet hat es aus den Leitungen gepustet. Eineinhalb Tage ohne Internet und e-mail, für uns war es eine kleine Ewigkeit, denn wir konnten weder die Bestellungen des e-shops einlesen noch Sie, unsere Kunden, darüber informieren, daß Ihre Bestellungen nicht bei uns ankommen. Bestellungen die am Dienstag und Mittwoch von Ihnen abgeschickt wurden konnten deshalb nicht oder nur unvollständig von uns bearbeitet werden.

In den Gewächshäusern haben wir diese Woche mit der Paprikaernte begonnen. In den Nächsten Wochen folgen die Auberginen. Die Tomaten denken noch nicht daran zu erröten.

Wochenbrief KW 27 2014 *****************

Leider hat es an unserem Hofinfotag am letzten Samstag nicht geregnet. Abgesehen von zwei kleinen Schauern blieb es, entgegen der Vorankündigung des Wetterberichtes, weitgehend trocken und schön. Am vergangenen Sonntag war dann auf unserem Biohof, wie jedes Jahr, der Erntebittgottesdienst, und siehe da, pünktlich zum Vaterunser hat es geregnet, aber leider nur eben beim Vaterunser, danach schien wieder die Sonne. Vielleicht sollte man für die Erntebittgottesdienste längere Gebete aussuchen.

Ja es ist trocken bei uns. Das Wintergetreide, Zuckermais, Buschbohnen und Kürbisse leiden zwar, sind aber bisher noch ganz gut über die Runden gekommen. Sollte es jetzt am Wochenende regnen, können wir noch gute Erträge erwarten. Bei unserem Feingemüse im Freiland wie Mangold, Bundzwiebel, Rote-Beete und Kräuter müssen wir die im April gesäten Sätze leider umbrechen.

In unseren Gewächshäusern sieht es dagegen sehr gut aus. Schadpilze, wie Mehtau und Krautfäule, halten sich zurück und die Schlupfwespen und Raubmilben sind erfolgreich bei der Jagt nach Läusen und Spinnmilben.

Ob heiß ob kalt, Gemüse und Obst ist beides abträglich. Wenn Sie bei der Anlieferung Ihrer bestellten Ware nicht zu Hause sind, bieten wir Ihnen unseren Briefkasten für Ihr Biogemüse, Bioobst und Biokäse an. Dieser Briefkasten ist eine große  Isobox. In diese Box passen genau zwei Lieferkisten. Da wir mit Kühlfahrzeugen ausliefen bleibt dann Ihre Bestellung frisch bis in den Abend. Die Box kostet einmalig 40€ Pfand. Fleischprodukte liefern wir übrigens ausschließlich in Isoboxen aus.

 

 

Wochenrundbrief KW 24 2014 *****************

Liebe Kunden/innen

Die Hitze macht nicht nur unseren Mitarbeiter/innen zu schaffen, auch so manche Kulturen kommen ins Schwitzen und kollabieren unter der Sonne. Nächste Woche wollten wir Sie in der Biokiste mit Spinat überraschen, doch leider hat der Spinat angesichts der Hitze sich entschlossen, bevor er unter der Sonne verdorrt, noch auf die Schnelle Samenanlagen zu bilden um sich wenigstens noch vor dem Hitzetot fortzupflanzen.  Unter Nährstoff und Wassermangel, also unter Stress, reagieren auf diese Weise die allermeisten Pflanzen. Da wir im Gemüseanbau in der Regel nicht die Körner oder die Früchte, die die Körner umschließen, ernten, führt eine solche Reaktion der Pflanzen immer zu einem Totalausfall der Kultur. Abgesehen vom Spinat haben wir aber bisher noch keine weiteren Schäden, die durch das für Juni außergewöhnlich warme Wetter verursacht wurden. Zum Glück hat es in den vergangenen Wochen so ergiebig geregnet, daß die Wasservorräte für die meisten Biogemüse Kulturen noch einige Tage ausreichen. Unsere Bioobst Bauern melden allerdings, daß die Johannisbeeren in den Hitzetagen viele Früchte abgeworfen haben.

 

In den Gewächshäusern werden wir ab nächster Woche die ersten Bio-Gurken ernten. Bei Tomaten, Paprika und Auberginen muss man sich noch etwas gedulden. Dafür kommt nächste Woche in das Gemüseabo Dill und Borretsch als Ergänzung zu den Gurken.

Wenn Sie uns eine Mitteilung schreiben oder eine Antwort auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, nennen Sie bitte immer auch Ihre Adresse, oder noch einfacher Ihre Kundennummer. Ihre Kundennummer finden Sie auf jedem Lieferschein.

Wenn Sie Ihre Bestellungen über den Kundenzugang in unserem e-shop machen, verwenden Sie als Namen Ihren Nachnamen ohne Vornahmen und als Passwort die Kundennummer, dann klapps auch mit dem einloggen.

Am Samstag den 28.06. laden wir Sie ab 11 Uhr zu unserem Hofinfotag ein. An diesem Tag zeigen wir Ihnen unseren Biohof und unseren Lieferservice.

Wochenrundbrief KW 23 2014 *****************

 

Liebe Kunden/innen.

Ein fast Bilderbuchgärtnerwetter nach dem trockenen Frühjahr. Regen und Sonnenschein wechseln sich gegenseitig ab und geben jeweils ihr Bestes. Nach den Regengüssen in dieser Woche sind auch noch die letzten, im trockenen Boden liegenden Kürbiskerne gekeimt, so daß wir auch hier zuversichtlich auf den Herbst blicken und hoffentlich eine gute Ernte erwarten können.  Abgesehen von dem Fruchtgemüse wie Zucchini, Paprikas, Tomaten und Auberginen ist unser Gemüse nun fast ausschließlich aus regionalem Bioanbau. Noch können wir Ihnen vergleichsweise günstige alterntige Kartoffeln anbieten. Zeitleich haben wir aber auch schon neu Kartoffel in unserem Angebot. Bitte beachten Sie bei der Bestellung von alterntigen Kartoffeln, daß Sie nie mehr als ein Wochenverbrauch bestellen, da diese nun sehr schnell auswachsen, d.h. Keimlinge bilden.

Auch die Obstkisten werden wieder vielseitiger, nach den Erdbeeren, die dieses Jahr wirklich hervorragende Bedingungen vorfinden, kommt jetzt die Steinobstsaison, Nektarinen, Pfirsiche und Aprikosen, langsam in die Gänge. Dazu gesellen sich Honig- und Wassermelonen.

Diese Woche fragte mich eine Kundin, warum unsere Erdbeeren so viel teurer sind als Erdbeeren aus konventioneller Erzeugung, ihr Nachbar, ein konventioneller Erdbeeranbauer, würde laut seiner Aussage auch fast nichts spritzen. Zwischen dem Nichts und fast nichts ist eben das Fast, das einem immer die Option offenhält doch noch einzugreifen falls die Läuse überhand nehmen, der Mehltau die  Früchte faulenlässt, oder das Unkraut die Erdbeeren zu überwuchern droht. Diese Option haben die Biobetriebe nicht, ein Fehler, ob selbst oder durch äußere Umstände verursacht, wirkt sich im Biobetrieb viel gravierender aus als im konventionellen Anbau. Dazu kommen geringere Erntemengen und ein erhöhter Handarbeitsaufwand für die Unkrautbekämpfung.

Nächste Woche beliefern wir Sie, wegen Pfingstmontag, einen Tag später als üblich.

 

 

 

Wochenrundbrief KW 22 2014 *****************

Liebe Kunden/innen

Routine prägt die Arbeit auf dem Hof, die Sommerkulturen sind in den Gewächshäusern gepflanzt, im Freiland folgt Satz auf Satz das Sägemüse, wie Zuckermais und Buschbohnen. Dazwischen wenn es das Wetter zulässt befreien wir das Gemüse aus der Umklammerung des Unkrautes. Wegen des Regens ist das allerdings nicht immer so einfach, dann ist doch manchmal das Unkraut schneller als wir und der Würgegriff von Ackerwinde, Ampfer und Amarant hat den kleinen Gemüsepflanzen wahrlich die Luft abgedreht. Da nächste Woche das Wetter aber sonnig und trocken bleiben soll, hoffen wir, daß es in diesem Jahr nicht soweit kommt.

In den Gewächshäusern werden zur Zeit Tomaten, Paprika, Auberginen und Gurken angebunden. Nicht, daß sie nicht weglaufen, sondern, daß sie nicht umfallen. Danach werden die Kulturen wöchentlich gewickelt und ausgegeizt. Der erste Angriff von Bohnenlaus und Pfirsichlaus mussten wir auch schon abwehren. Hier bringen wir zuerst die Florfliege in Stellung. Die Larven der Florfliegen greifen ihre Beute, hier die Läuse, mit ihren zangenartigen Kiefern und vertilgen sie, deshalb werden die Florfliegenlarven auch Blattlauslöwen genannt. Gleichzeitig mit den Florfliegen werden Schlupfwespen ausgebracht, diese winzigen Fliegen legen Ihre Eier in die Läuse ab, die Schlupfwespenlarve frisst die Blattlaus sogesehen  von innen auf.

Neu im Sortiment haben wir unsere Smoothiekisten für 8, 10,5 und 13€. Das ist die schnellste Art der Essenszubereitung. Die ganze Kiste, ohne Kiste, in den Mixer und fertig ist das Essen. Vergessen Sie aber nicht die Aprikosen vorher zu entsteinen.

Zum Vormerken: Am Samstag den 28.06.2014 laden wir Sie zu unserem Hofinfotag ein.

Wochenrundbrief KW 22 2014 *****************

Liebe Kunden/innen

Routine prägt die Arbeit auf dem Hof, die Sommerkulturen sind in den Gewächshäusern gepflanzt, im Freiland folgt Satz auf Satz das Sägemüse, wie Zuckermais und Buschbohnen. Dazwischen wenn es das Wetter zulässt befreien wir das Gemüse aus der Umklammerung des Unkrautes. Wegen des Regens ist das allerdings nicht immer so einfach, dann ist doch manchmal das Unkraut schneller als wir und der Würgegriff von Ackerwinde, Ampfer und Amarant hat den kleinen Gemüsepflanzen wahrlich die Luft abgedreht. Da nächste Woche das Wetter aber sonnig und trocken bleiben soll, hoffen wir, daß es in diesem Jahr nicht soweit kommt.

In den Gewächshäusern werden zur Zeit Tomaten, Paprika, Auberginen und Gurken angebunden. Nicht, daß sie nicht weglaufen, sondern, daß sie nicht umfallen. Danach werden die Kulturen wöchentlich gewickelt und ausgegeizt. Der erste Angriff von Bohnenlaus und Pfirsichlaus mussten wir auch schon abwehren. Hier bringen wir zuerst die Florfliege in Stellung. Die Larven der Florfliegen greifen ihre Beute, hier die Läuse, mit ihren zangenartigen Kiefern und vertilgen sie, deshalb werden die Florfliegenlarven auch Blattlauslöwen genannt. Gleichzeitig mit den Florfliegen werden Schlupfwespen ausgebracht, diese winzigen Fliegen legen Ihre Eier in die Läuse ab, die Schlupfwespenlarve frisst die Blattlaus sogesehen  von innen auf.

Neu im Sortiment haben wir unsere Smoothiekisten für 8, 10,5 und 13€. Das ist die schnellste Art der Essenszubereitung. Die ganze Kiste, ohne Kiste, in den Mixer und fertig ist das Essen. Vergessen Sie aber nicht die Aprikosen vorher zu entsteinen.

Zum Vormerken: Am Samstag den 28.06.2014 laden wir Sie zu unserem Hofinfotag ein.

Wochenrundbrief KW 21 2014 *****************

Liebe Kunden/innen

Ein Mai wie ein Sommer, aber auch das kann sich schnell ändern. Den frischgepflanzten Sommerkulturen wie Gurken, Auberginen und Paprika tut die Hitze auf jeden Fall gut.  Die auf dem Feld gepflanzten Zuckermelonen und Andenbeeren leiden dagegen und sehnen sich etwas kühlere Zeiten herbei.

Diese Woche pflanzten wir Auberginen, Kerbel, Bundzwiebel, Pfefferkraut, Dill und Borretsch in den Gewächshäusern. Am Wochenende und am Anfang  der nächsten Woche werden dann noch Tomaten gepflanzt.

Draußen auf den Feldern säten wir diese Woche Zuckermais, Buschbohnen, Dill und Kerbel. Die im April gesäten Kulturen sind mittlerweile so groß, daß wir mit den Kulturarbeiten beginnen können. Das bedeutet, zuerst die Maschinenhacke, hier werden  mit der Hackmaschine die Unkräuter zwischen den Saatreihen bekämpft, danach folgt die Handhacke, hier wird mit der Hacke am Arm und in der Hand das Unkraut in der Saatreihe entfernt. Das ist dann die etwas unangenehmere Seite des biologischen Landbaues.

Am Samstag den 28. Juni laden wir Sie ganz herzlich zu unserem 1. Hofinfotag in diesem Jahr ein. Wir zeigen und erklären Ihnen unseren Biohof bei Gewächshausführungen und Felderrundfahrten. Neben dem Informativen soll natürlich auch der Genuss nicht zu kurz kommen, wie immer sorgen wir an solchen Tagen dafür, daß Sie nicht hungrig nach Hause gehen und für Ihre Kinder haben wir eine Kinderbetreuung organisiert.

Nächste Woche werden die Auslieferungen am Donnerstag und Freitag wegen Himmelfahrt einen Tag später ausgeliefert. Bitte beachten Sie auch die Liefertagsverschiebungen nach Pfingsten. In der Woche nach Pfingsten bekommen sie Ihre Lieferung einen Tag später.

Biokontrolle, neues aus der EU *****************

Liebe Kunden/innen

Immer wieder Bioeierskandale. Wir können Ihnen versichern, daß wir bzw. Sie als Endverbraucher  davon nicht betroffen sind. Wir beziehen unsere Eier sein über 20 Jahren ausschließlich vom Jagsthof in Westhausen. Der Jagsthof wird von Martina Mast und Martin Häring seit fast 25 Jahren nach den Biolandrichtlinien  bewirtschaftet. Unter www.jagsthof.de können Sie sich über Ihre Eier informieren.

Wie sie bestimmt der Presse entnommen haben sollen die EU Biorichtlinien verschärft werden. Drei Punkte sind hier zu nennen die uns wichtig erscheinen.

1.     Die Biokontrolle soll verstaatlicht werden. Bisher werden die Kontrollen von privaten Zertifizierungsunternehmen durchgeführt, die Ihrerseits wieder von staatlichen Lebensmittelkontrolleinrichtungen gegenkontrolliert werden. Hier in Baden-Württemberg  ist das Regierungspräsidium Karlsruhe dafür verantwortlich. Die Problematik der privaten Kontrollstellen liegt darin, daß sie von den zu kontollierenden Betrieben bezahlt werden. Bei kleinen Kontrollstellen entsteht hier schnell eine Abhängigkeit von größeren Betrieben, da die Beriebe die Kontrollstellen jederzeit wechseln können. Hier noch etwas zur Geschichte der Biokontrolle. Da wir schon seit über 40 Jahre ökologischen Landbau auf unserem Hof praktizieren können wir auf die ganze Geschichte der Biokontrolle zurückblicken. Am Anfang gab es keine Kontrolle, dann kontrollierten sich die Biobetriebe gegenseitig selbst. Diese gegenseitige Kontrolle mündete hier in Baden-Württemberg in der Bio-Cert GmbH, einer 100%igen Tochter des Bioland-Landesverbandes. Auf Bundesebene wurde die Alicon GmbH als Tochter des Bundesverbandes gegründet. Bei diesen Gesellschaften kontrollierten dann Angestellte und Freiberufliche Fachkräfte. Wieder etwas später fusionierten die Biocert und die Alicon zur  ABCert GmbH. Da die Geschäftsführer einer GmbH noch immer weisungsgebunden gegenüber den Gesellschaftern sind, hier der Biolandverband, wurde die AB-Cert GmbH in die jetzige AB-Cert AG umgewandelt. Die AB-Cert ist heute eine der größten Bio-Kontrollstellen in Deutschland und ist somit aufgrund ihrer Größe auch nicht abhängig von den Kontrollgebühren einzelner Betriebe. Inwieweit es allerdings langfristig sinnvoll ist, daß die Biobetriebe Eigentümer der Kontrollstelle sind die sie kontrolliert, wird gegenwärtig diskutiert und muss in der Zukunft noch entschieden werden. Die jetzige Situation hat sich aus der Geschichte eben so entwickelt.

2.     Es soll eine 100% Biofütterung vorgeschrieben werden. Das ist auf den ersten Blick lobenswert, beim näheren Hinsehen fallen aber auch hier die Knackpunkte ins Auge. Zur Zeit sind je nach Tierart bis zu ca. 5% konventionelles Futter zulässig. Der Grund hierfür liegt nicht in der Verfügbarkeit der Futtermengen, sondern in der Zusammensetzung der notwendigen Inhaltsstoffe der Futtermischungen. So müssen bei der Legehennenhaltung zum Beispiel die Aminsäuren in richtigen Verhältnis und in ausreichenden Mengen vorliegen. Ist das nicht der Fall, sinkt die Legeleistung rapide. Wenn  es nicht genügend Biosoja gibt um diese Qualität in den Futtermischungen zu erreichen, kann wie oben erwähnt bis zu 5% konventionelles Soja oder auch Maiskleber zugefügt werden. Bei einer geforderten 100%igen Biofütterung muss man sich zum Beispiel mit afrikanischem Sesam aushelfen um die Qualität des Futters sicher zu stellen. Grundsätzlich, kann man feststellen, daß die Bioverbände und die Biotierhalter seit Jahren mit Hochdruck daran arbeiten und forschen die 100%ige Biofütterung zu erreichen. Aus meiner Erfahrung brauchen wir dafür aber noch mindestens 5 Jahre. Die Legehennen vom Jagsthof, woher unsere Eier kommen werden zu 100% mit Biofutter gefüttert

Zukünftig sollen bei den Biokontrollen mehr Rückstandsanalysen durchgeführt werden. Das ist richtig und gut so. Bisher lag der Schwerpunkt der Kontrollen auf den Anbau- und Herstellungsverfahren. kontrolliert wurde ob die Richtlinien eingehalten wurden, aber es wurde nicht geprüft, was dann letztendlich hinten raus kommt.

Mitarbeiter/innen gesucht.***************

Wir suchen immer wieder Mitarbeiter/innen zum Kistenpacken und zum Ausfahren.

Aktuell suchen wir für Montag eine/n Mitarbeiter/in für unsere Käse- und Milchabteilung für montags ab 6 Uhr oder wenn möglich ab 5 Uhr für ca 6 bis 8 Stunden.

 

 

Wenn es schon Fleisch sein soll, dann***************

 Wenn es schon Fleisch sein soll, dann sollte es nicht nur ein gutes Stück sein, dann sollte auch die Haltung und die Fütterung der Tiere den Anforderungen des ökologischen Landbaues entsprechen.

Genügend  Auslauf auf Wiesen und Weiden, das Futter nicht gentechnisch verändert und aus ökologischen Anbau, die Tierhaltung an die Betriebsflächen des Betriebes angepasst. Das sind, neben vielen Anderen, doch die wesentlichen Merkmale der Anforderung an die Tierhaltung im ökologischen Landbau. Das hört sich zwar relativ harmlos an, die Auswirkungen auf die Haltungskosten sind aber im Vergleich zur konventionellen Tierhaltung enorm, deshalb kostet auch Biofleisch nicht nur das doppelte, sondern oft ein vielfaches im Vergleich zu konventionellem Fleisch.

Neben unserem Gemüsebau halten wir auf dem Biohof Braun auch Bioweidegeflügel. Bio Puten und Bio Landgockel haben wir ganzjährig, zum Jahresende können wir Ihnen auch Bio Gänse und Bio Enten anbieten. Von Biolandkollegen haben wir Bio Schweinefleisch und Bio Rindfleisch im Angebot.

Bitte beachten Sie bei Ihren Fleischbestellungen den Bestellvorlauf, denn Fleisch ist bei uns zu wertvoll, als daß wir es auf Vorrat schlachten oder bestellen. Bei Gelfügelfleisch beträgt der Bestellvorlauf 3 Tage, bei Biorindfleisch und Bioschweinefleisch 6 Tage.

 

 

Der Briefkasten für Ihre Biogemüse- und Bioobstkisten

Im Briefkasten für Ihre Biogemüse- Bioobst- und Biokäsekisten bleiben die Biolebensmittel frisch und geschützt vor Hitze und Kälte. Die Isobox können Sie bei uns bestellen. Sie kostet einmalig 40€ Pfand. Sie können sie jederzeit wieder an uns zurückgeben.

Stellen Sie an Ihrem Liefertag einfach die Isobox an die mit uns vereinbarte Stelle. Unsere Fahrer/innen deponieren dann Ihre Lieferung in der Isobox.  Zusätzliche Frische erhalten Sie, wenn Sie in die Isobox noch einige Kühlelemente legen.

So werden Sie Kunde ***************

Schauen Sie auf der Karte unseres Liefergebietes nach, ob Sie in unserem Liefergebiet wohnen oder Sie rufen uns an, wir registrieren Sie als Kunde und Sie bekommen von uns einen Kundenaccount.

Geschenkgutscheine *******************

Noch keine Geschenkidee?

Schenken Sie Gesundheit und Lebensfreude und fordern Sie jetzt 
unseren Geschenkgutschein oder Geschenkkorb an. 

Die Bioillusion eine Stellungsnahme zum Film *******************

Am Dienstag den 03.06.2014 wurde in Arte der Film „die Bioillusion“ des Autors und Journalisten Christian Jentzsch  gezeigt. Er geht vereinfacht der Frage nach: macht der Kapitalismus den ökologischen Landbau kaputt.

Es ist natürlich die Aufgabe eines Journalisten Missstände aufzudecken und wenn es notwendig sein sollte auch den Lesern die Augen zu öffnen um sie vor Illusionen zu bewahren, die sich als falsch erweisen.

Doch der Journalist arbeitet hier mit falschen Vergleichen. Auf der einen Seite die im Mist und Kompost wühlenden guten Kleinbauern und auf der anderen Seite die bösen Großbetriebe.  Die einen wirtschaften ökologisch aus Überzeugung und bei den anderen ist die Motivation wirtschaftliches Gewinnstreben.

Das ist verkürzt die Aussage des Filmes und diese Aussage ist falsch. Die Missstände die in diesem Film gezeigt wurden haben zum großen Teil mit dem ökologischen Landbau nichts zu tun.

Die Mar del Plastico in Südspanien ist kein Kind des ökologischen Landbaues und wenn einzelne Betriebe in dieser Region sich entschließen ökologisch zu wirtschaften, so ist das nicht verwerflich. Ein erster Schritt ist immer der Anfang einer Veränderung. Daß sie ihre Mitarbeiter schändlich behandeln ist ein schlimmes und schändliches Problem, das allderings  mit dem ökologischen Landbau nichts zu tun hat, es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem der spanischen Regierung und der spanischen Gesellschaft. Menschliche Arbeitsbedingungen und Unterkünfte nur in ökologisch wirtschaftenden Betrieben kann hier nicht die Lösung sein. Das muss  für alle gelten.

Auch die Landnahme ausländischer Investoren in den osteuropäischen Ländern ist kein Thema das vornehmlich den ökologischen Landbau betrifft. Dieses Problem betrifft den ökologischen Anbau ungefähr in dem Maße wie der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche an der gesamten landwirtschaftlich nutzbaren Fläche ist. Hier liegt das Problem in der Unterversorgung der einheimischen Bevölkerung mit Kapital, das notwendig wäre um diese oft brachliegenden Flächen zu bewirtschaften. Verschärft wird dieses Problem durch die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten zur Energiegewinnung und durch den steigenden Bedarf nach Nahrungsmitteln verursacht durch die globale Bevölkerungsentwicklung.

Wenn die deutsche Entwicklungshilfe eine große Garnelenfarm in Asien finanziell fördert, damit sie auf den ökologischen Landbau umstellt, so ist auch das ein Problem der deutschen Entwicklungshilfe und nicht ein Problem des ökologischen Landbaues.

Die im Film gezeigten Bauern, der Bauer aus dem Schwarzwald und der Gärtner aus Asien mögen zwar ökologische Überzeugungstäter sein, aber es sind trotzdem keine guten Beispiele für gute nachhaltige ökologische Landwirtschaft. Mit einem Ringelblumenbeet im Garten und 3 Milchkühen kann man weder eine Familie ernähren noch einen Betrieb finanzieren geschweige denn genug Lebensmittel  für die Menschen erzeugen.

Schade, daß der Film als Gegenbeispiele nicht Betriebsleiter/innen  gezeigt hat, die aus Überzeugung ihre Betriebe ökologisch bewirtschaften und die den Mut haben in Größenordnungen zu produzieren, die notwendig sind um Bio Lebensmittel zu angemessenen Preisen zu erzeugen und um gerechte Löhne zu zahlen.

Und am Ende, wo bleibt der Verbraucher in diesem Film. Er wird nicht mal versteckt, er kommt überhaupt nicht vor. Entzieht sich seiner Verantwortung, bzw. wird vom Autor des Filmes nicht gefragt und auch sein Verhalten nicht hinterfragt.

Zum Schluss, was bleibt vom Film, nicht einmal offene Fragen auf die es sich zu Antworten lohnt. Dabei gäbe es zugegebenermaßen viele Fragen:

Wieviel Tierhaltung verträgt der ökologische Landbau?

Sind die organischen Dünger die im ökologischen Landbau eingesetzt werden mit seinen Grundsätzen und Zielen zu vereinbaren?

Gibt es neben der schlechten Gentechnik auch gute Gentechnik.

Ist wirklich jedes im ökologischen Landbau zugelassene Pflanzenschutzmittel auch vertretbar?

Das wären Fragen die der Nachfrage wert sind.