LieferserviceLieferserviceLiefergebiet: Großraum StuttgartBiohof Braun, Vaihingen/EnzHofmarktÖkologischer LandbauZum Shop: Jetzt bestellen

Biohof-Braun ihr Lieferservice im Raum Stuttgart bis Karlsruhe***************

Biolandwirtschaft, Biogärtnerei, Freilandgeflügel und Lieferservice im Raum Stuttgart bis Karslruhe seit seit über 40 Jahren. Neben den Produkten aus eigener Erzeugung, unser Biogemüse bieten wir ein  umfangreiches Sortiment regionaler biologisch erzeugter Biolebensmittel, wie Biogemüse und Bioobst, an. Ein umfangreiches Naturkostsortiment rundet unser Angebot ab. Wir liefern ab einem Warenwert von 16€ frei Haus in den Regionen: Stuttgart, Esslingen, Nürtingen, Sindelfingen, Leonberg, Ludwigsburg, Vaihingen, Pforzheim, Bretten, Bruchsal, Karlsruhe. Schauen Sie sich in unserem e-shop um, dort finden Sie auch unsere Gemüseabos und Frischesortimente.

Neu Neu Neu Smothie-Sortimente ***************

Schneller gehts nimmer, in die Kiste schauen, nicht fragen was kochen, sondern alles in den Mixer und fertig ist das Esse.

Wir bieten Ihnen ab sofort Smoothie-Sortimente im Wert von 8,00€, 10,50€ und 13,00€ an. Lassen Sie sich überraschen.

Geflügel vom Biohof-Braun

Biogeflügel aus eigener Haltung

Nein, es muss nicht immer Fleisch sein, aber wenn, dann muss es ein gutes Stück sein. Unser Geflügel hat das ganze Jahr, Weideauslauf, wird vorweigend mit selbsterzeugtem Futter gefüttert und auf kurzen Wegen in unserer eigenen Hofschlachterei geschlachtet.

Paprika frisch gepflanzt

Neu Bioweine ***************

Wir haben unser Weinsortiment erweitert. Schauen Sie sich in unserem e-shop um. Neben deutschen Bioweinen haben wir nun auch Weine aus  Südeuropa im Angebot.

Geflügel vom Biohof-Braun

Biogeflügel aus eigener Haltung

Nein, es muss nicht immer Fleisch sein, aber wenn, dann muss es ein gutes Stück sein. Unser Geflügel hat das ganze Jahr, Weideauslauf, wird vorweigend mit selbsterzeugtem Futter gefüttert und auf kurzen Wegen in unserer eigenen Hofschlachterei geschlachtet.

Frisch geerntet: Peterling

Kartoffeln: die letzten Alten, freuen Sie sich auf die Neuen

Wochenbrief KW 28 2014 *****************

50 L/m² guter Regen in den letzten Tagen, das reicht für Zuckermais, Buschbohnen, Honigmelonen und Kürbis für die nächsten 5 Wochen. Neben dem guten Regen, gibt es auch den bösen Regen. Beim bösen Regen fallen 50 L/m² in wenigen Stunden und verursachen Abschwemmungen uns Erosion.

Eine Negative Begleiterscheinung des Regens war das Gewitter von Montagnacht  auf Dienstag. Ein  Blitz ein Donner und das Internet hat es aus den Leitungen gepustet. Eineinhalb Tage ohne Internet und e-mail, für uns war es eine kleine Ewigkeit, denn wir konnten weder die Bestellungen des e-shops einlesen noch Sie, unsere Kunden, darüber informieren, daß Ihre Bestellungen nicht bei uns ankommen. Bestellungen die am Dienstag und Mittwoch von Ihnen abgeschickt wurden konnten deshalb nicht oder nur unvollständig von uns bearbeitet werden.

In den Gewächshäusern haben wir diese Woche mit der Paprikaernte begonnen. In den Nächsten Wochen folgen die Auberginen. Die Tomaten denken noch nicht daran zu erröten.

Wochenbrief KW 27 2014 *****************

Leider hat es an unserem Hofinfotag am letzten Samstag nicht geregnet. Abgesehen von zwei kleinen Schauern blieb es, entgegen der Vorankündigung des Wetterberichtes, weitgehend trocken und schön. Am vergangenen Sonntag war dann auf unserem Biohof, wie jedes Jahr, der Erntebittgottesdienst, und siehe da, pünktlich zum Vaterunser hat es geregnet, aber leider nur eben beim Vaterunser, danach schien wieder die Sonne. Vielleicht sollte man für die Erntebittgottesdienste längere Gebete aussuchen.

Ja es ist trocken bei uns. Das Wintergetreide, Zuckermais, Buschbohnen und Kürbisse leiden zwar, sind aber bisher noch ganz gut über die Runden gekommen. Sollte es jetzt am Wochenende regnen, können wir noch gute Erträge erwarten. Bei unserem Feingemüse im Freiland wie Mangold, Bundzwiebel, Rote-Beete und Kräuter müssen wir die im April gesäten Sätze leider umbrechen.

In unseren Gewächshäusern sieht es dagegen sehr gut aus. Schadpilze, wie Mehtau und Krautfäule, halten sich zurück und die Schlupfwespen und Raubmilben sind erfolgreich bei der Jagt nach Läusen und Spinnmilben.

Ob heiß ob kalt, Gemüse und Obst ist beides abträglich. Wenn Sie bei der Anlieferung Ihrer bestellten Ware nicht zu Hause sind, bieten wir Ihnen unseren Briefkasten für Ihr Biogemüse, Bioobst und Biokäse an. Dieser Briefkasten ist eine große  Isobox. In diese Box passen genau zwei Lieferkisten. Da wir mit Kühlfahrzeugen ausliefen bleibt dann Ihre Bestellung frisch bis in den Abend. Die Box kostet einmalig 40€ Pfand. Fleischprodukte liefern wir übrigens ausschließlich in Isoboxen aus.

 

 

Wochenrundbrief KW 24 2014 *****************

Liebe Kunden/innen

Die Hitze macht nicht nur unseren Mitarbeiter/innen zu schaffen, auch so manche Kulturen kommen ins Schwitzen und kollabieren unter der Sonne. Nächste Woche wollten wir Sie in der Biokiste mit Spinat überraschen, doch leider hat der Spinat angesichts der Hitze sich entschlossen, bevor er unter der Sonne verdorrt, noch auf die Schnelle Samenanlagen zu bilden um sich wenigstens noch vor dem Hitzetot fortzupflanzen.  Unter Nährstoff und Wassermangel, also unter Stress, reagieren auf diese Weise die allermeisten Pflanzen. Da wir im Gemüseanbau in der Regel nicht die Körner oder die Früchte, die die Körner umschließen, ernten, führt eine solche Reaktion der Pflanzen immer zu einem Totalausfall der Kultur. Abgesehen vom Spinat haben wir aber bisher noch keine weiteren Schäden, die durch das für Juni außergewöhnlich warme Wetter verursacht wurden. Zum Glück hat es in den vergangenen Wochen so ergiebig geregnet, daß die Wasservorräte für die meisten Biogemüse Kulturen noch einige Tage ausreichen. Unsere Bioobst Bauern melden allerdings, daß die Johannisbeeren in den Hitzetagen viele Früchte abgeworfen haben.

 

In den Gewächshäusern werden wir ab nächster Woche die ersten Bio-Gurken ernten. Bei Tomaten, Paprika und Auberginen muss man sich noch etwas gedulden. Dafür kommt nächste Woche in das Gemüseabo Dill und Borretsch als Ergänzung zu den Gurken.

Wenn Sie uns eine Mitteilung schreiben oder eine Antwort auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, nennen Sie bitte immer auch Ihre Adresse, oder noch einfacher Ihre Kundennummer. Ihre Kundennummer finden Sie auf jedem Lieferschein.

Wenn Sie Ihre Bestellungen über den Kundenzugang in unserem e-shop machen, verwenden Sie als Namen Ihren Nachnamen ohne Vornahmen und als Passwort die Kundennummer, dann klapps auch mit dem einloggen.

Am Samstag den 28.06. laden wir Sie ab 11 Uhr zu unserem Hofinfotag ein. An diesem Tag zeigen wir Ihnen unseren Biohof und unseren Lieferservice.

Wochenrundbrief KW 23 2014 *****************

 

Liebe Kunden/innen.

Ein fast Bilderbuchgärtnerwetter nach dem trockenen Frühjahr. Regen und Sonnenschein wechseln sich gegenseitig ab und geben jeweils ihr Bestes. Nach den Regengüssen in dieser Woche sind auch noch die letzten, im trockenen Boden liegenden Kürbiskerne gekeimt, so daß wir auch hier zuversichtlich auf den Herbst blicken und hoffentlich eine gute Ernte erwarten können.  Abgesehen von dem Fruchtgemüse wie Zucchini, Paprikas, Tomaten und Auberginen ist unser Gemüse nun fast ausschließlich aus regionalem Bioanbau. Noch können wir Ihnen vergleichsweise günstige alterntige Kartoffeln anbieten. Zeitleich haben wir aber auch schon neu Kartoffel in unserem Angebot. Bitte beachten Sie bei der Bestellung von alterntigen Kartoffeln, daß Sie nie mehr als ein Wochenverbrauch bestellen, da diese nun sehr schnell auswachsen, d.h. Keimlinge bilden.

Auch die Obstkisten werden wieder vielseitiger, nach den Erdbeeren, die dieses Jahr wirklich hervorragende Bedingungen vorfinden, kommt jetzt die Steinobstsaison, Nektarinen, Pfirsiche und Aprikosen, langsam in die Gänge. Dazu gesellen sich Honig- und Wassermelonen.

Diese Woche fragte mich eine Kundin, warum unsere Erdbeeren so viel teurer sind als Erdbeeren aus konventioneller Erzeugung, ihr Nachbar, ein konventioneller Erdbeeranbauer, würde laut seiner Aussage auch fast nichts spritzen. Zwischen dem Nichts und fast nichts ist eben das Fast, das einem immer die Option offenhält doch noch einzugreifen falls die Läuse überhand nehmen, der Mehltau die  Früchte faulenlässt, oder das Unkraut die Erdbeeren zu überwuchern droht. Diese Option haben die Biobetriebe nicht, ein Fehler, ob selbst oder durch äußere Umstände verursacht, wirkt sich im Biobetrieb viel gravierender aus als im konventionellen Anbau. Dazu kommen geringere Erntemengen und ein erhöhter Handarbeitsaufwand für die Unkrautbekämpfung.

Nächste Woche beliefern wir Sie, wegen Pfingstmontag, einen Tag später als üblich.

 

 

 

Wochenrundbrief KW 22 2014 *****************

Liebe Kunden/innen

Routine prägt die Arbeit auf dem Hof, die Sommerkulturen sind in den Gewächshäusern gepflanzt, im Freiland folgt Satz auf Satz das Sägemüse, wie Zuckermais und Buschbohnen. Dazwischen wenn es das Wetter zulässt befreien wir das Gemüse aus der Umklammerung des Unkrautes. Wegen des Regens ist das allerdings nicht immer so einfach, dann ist doch manchmal das Unkraut schneller als wir und der Würgegriff von Ackerwinde, Ampfer und Amarant hat den kleinen Gemüsepflanzen wahrlich die Luft abgedreht. Da nächste Woche das Wetter aber sonnig und trocken bleiben soll, hoffen wir, daß es in diesem Jahr nicht soweit kommt.

In den Gewächshäusern werden zur Zeit Tomaten, Paprika, Auberginen und Gurken angebunden. Nicht, daß sie nicht weglaufen, sondern, daß sie nicht umfallen. Danach werden die Kulturen wöchentlich gewickelt und ausgegeizt. Der erste Angriff von Bohnenlaus und Pfirsichlaus mussten wir auch schon abwehren. Hier bringen wir zuerst die Florfliege in Stellung. Die Larven der Florfliegen greifen ihre Beute, hier die Läuse, mit ihren zangenartigen Kiefern und vertilgen sie, deshalb werden die Florfliegenlarven auch Blattlauslöwen genannt. Gleichzeitig mit den Florfliegen werden Schlupfwespen ausgebracht, diese winzigen Fliegen legen Ihre Eier in die Läuse ab, die Schlupfwespenlarve frisst die Blattlaus sogesehen  von innen auf.

Neu im Sortiment haben wir unsere Smoothiekisten für 8, 10,5 und 13€. Das ist die schnellste Art der Essenszubereitung. Die ganze Kiste, ohne Kiste, in den Mixer und fertig ist das Essen. Vergessen Sie aber nicht die Aprikosen vorher zu entsteinen.

Zum Vormerken: Am Samstag den 28.06.2014 laden wir Sie zu unserem Hofinfotag ein.

Wochenrundbrief KW 22 2014 *****************

Liebe Kunden/innen

Routine prägt die Arbeit auf dem Hof, die Sommerkulturen sind in den Gewächshäusern gepflanzt, im Freiland folgt Satz auf Satz das Sägemüse, wie Zuckermais und Buschbohnen. Dazwischen wenn es das Wetter zulässt befreien wir das Gemüse aus der Umklammerung des Unkrautes. Wegen des Regens ist das allerdings nicht immer so einfach, dann ist doch manchmal das Unkraut schneller als wir und der Würgegriff von Ackerwinde, Ampfer und Amarant hat den kleinen Gemüsepflanzen wahrlich die Luft abgedreht. Da nächste Woche das Wetter aber sonnig und trocken bleiben soll, hoffen wir, daß es in diesem Jahr nicht soweit kommt.

In den Gewächshäusern werden zur Zeit Tomaten, Paprika, Auberginen und Gurken angebunden. Nicht, daß sie nicht weglaufen, sondern, daß sie nicht umfallen. Danach werden die Kulturen wöchentlich gewickelt und ausgegeizt. Der erste Angriff von Bohnenlaus und Pfirsichlaus mussten wir auch schon abwehren. Hier bringen wir zuerst die Florfliege in Stellung. Die Larven der Florfliegen greifen ihre Beute, hier die Läuse, mit ihren zangenartigen Kiefern und vertilgen sie, deshalb werden die Florfliegenlarven auch Blattlauslöwen genannt. Gleichzeitig mit den Florfliegen werden Schlupfwespen ausgebracht, diese winzigen Fliegen legen Ihre Eier in die Läuse ab, die Schlupfwespenlarve frisst die Blattlaus sogesehen  von innen auf.

Neu im Sortiment haben wir unsere Smoothiekisten für 8, 10,5 und 13€. Das ist die schnellste Art der Essenszubereitung. Die ganze Kiste, ohne Kiste, in den Mixer und fertig ist das Essen. Vergessen Sie aber nicht die Aprikosen vorher zu entsteinen.

Zum Vormerken: Am Samstag den 28.06.2014 laden wir Sie zu unserem Hofinfotag ein.

Wochenrundbrief KW 21 2014 *****************

Liebe Kunden/innen

Ein Mai wie ein Sommer, aber auch das kann sich schnell ändern. Den frischgepflanzten Sommerkulturen wie Gurken, Auberginen und Paprika tut die Hitze auf jeden Fall gut.  Die auf dem Feld gepflanzten Zuckermelonen und Andenbeeren leiden dagegen und sehnen sich etwas kühlere Zeiten herbei.

Diese Woche pflanzten wir Auberginen, Kerbel, Bundzwiebel, Pfefferkraut, Dill und Borretsch in den Gewächshäusern. Am Wochenende und am Anfang  der nächsten Woche werden dann noch Tomaten gepflanzt.

Draußen auf den Feldern säten wir diese Woche Zuckermais, Buschbohnen, Dill und Kerbel. Die im April gesäten Kulturen sind mittlerweile so groß, daß wir mit den Kulturarbeiten beginnen können. Das bedeutet, zuerst die Maschinenhacke, hier werden  mit der Hackmaschine die Unkräuter zwischen den Saatreihen bekämpft, danach folgt die Handhacke, hier wird mit der Hacke am Arm und in der Hand das Unkraut in der Saatreihe entfernt. Das ist dann die etwas unangenehmere Seite des biologischen Landbaues.

Am Samstag den 28. Juni laden wir Sie ganz herzlich zu unserem 1. Hofinfotag in diesem Jahr ein. Wir zeigen und erklären Ihnen unseren Biohof bei Gewächshausführungen und Felderrundfahrten. Neben dem Informativen soll natürlich auch der Genuss nicht zu kurz kommen, wie immer sorgen wir an solchen Tagen dafür, daß Sie nicht hungrig nach Hause gehen und für Ihre Kinder haben wir eine Kinderbetreuung organisiert.

Nächste Woche werden die Auslieferungen am Donnerstag und Freitag wegen Himmelfahrt einen Tag später ausgeliefert. Bitte beachten Sie auch die Liefertagsverschiebungen nach Pfingsten. In der Woche nach Pfingsten bekommen sie Ihre Lieferung einen Tag später.

Biokontrolle, neues aus der EU *****************

Liebe Kunden/innen

Immer wieder Bioeierskandale. Wir können Ihnen versichern, daß wir bzw. Sie als Endverbraucher  davon nicht betroffen sind. Wir beziehen unsere Eier sein über 20 Jahren ausschließlich vom Jagsthof in Westhausen. Der Jagsthof wird von Martina Mast und Martin Häring seit fast 25 Jahren nach den Biolandrichtlinien  bewirtschaftet. Unter www.jagsthof.de können Sie sich über Ihre Eier informieren.

Wie sie bestimmt der Presse entnommen haben sollen die EU Biorichtlinien verschärft werden. Drei Punkte sind hier zu nennen die uns wichtig erscheinen.

1.     Die Biokontrolle soll verstaatlicht werden. Bisher werden die Kontrollen von privaten Zertifizierungsunternehmen durchgeführt, die Ihrerseits wieder von staatlichen Lebensmittelkontrolleinrichtungen gegenkontrolliert werden. Hier in Baden-Württemberg  ist das Regierungspräsidium Karlsruhe dafür verantwortlich. Die Problematik der privaten Kontrollstellen liegt darin, daß sie von den zu kontollierenden Betrieben bezahlt werden. Bei kleinen Kontrollstellen entsteht hier schnell eine Abhängigkeit von größeren Betrieben, da die Beriebe die Kontrollstellen jederzeit wechseln können. Hier noch etwas zur Geschichte der Biokontrolle. Da wir schon seit über 40 Jahre ökologischen Landbau auf unserem Hof praktizieren können wir auf die ganze Geschichte der Biokontrolle zurückblicken. Am Anfang gab es keine Kontrolle, dann kontrollierten sich die Biobetriebe gegenseitig selbst. Diese gegenseitige Kontrolle mündete hier in Baden-Württemberg in der Bio-Cert GmbH, einer 100%igen Tochter des Bioland-Landesverbandes. Auf Bundesebene wurde die Alicon GmbH als Tochter des Bundesverbandes gegründet. Bei diesen Gesellschaften kontrollierten dann Angestellte und Freiberufliche Fachkräfte. Wieder etwas später fusionierten die Biocert und die Alicon zur  ABCert GmbH. Da die Geschäftsführer einer GmbH noch immer weisungsgebunden gegenüber den Gesellschaftern sind, hier der Biolandverband, wurde die AB-Cert GmbH in die jetzige AB-Cert AG umgewandelt. Die AB-Cert ist heute eine der größten Bio-Kontrollstellen in Deutschland und ist somit aufgrund ihrer Größe auch nicht abhängig von den Kontrollgebühren einzelner Betriebe. Inwieweit es allerdings langfristig sinnvoll ist, daß die Biobetriebe Eigentümer der Kontrollstelle sind die sie kontrolliert, wird gegenwärtig diskutiert und muss in der Zukunft noch entschieden werden. Die jetzige Situation hat sich aus der Geschichte eben so entwickelt.

2.     Es soll eine 100% Biofütterung vorgeschrieben werden. Das ist auf den ersten Blick lobenswert, beim näheren Hinsehen fallen aber auch hier die Knackpunkte ins Auge. Zur Zeit sind je nach Tierart bis zu ca. 5% konventionelles Futter zulässig. Der Grund hierfür liegt nicht in der Verfügbarkeit der Futtermengen, sondern in der Zusammensetzung der notwendigen Inhaltsstoffe der Futtermischungen. So müssen bei der Legehennenhaltung zum Beispiel die Aminsäuren in richtigen Verhältnis und in ausreichenden Mengen vorliegen. Ist das nicht der Fall, sinkt die Legeleistung rapide. Wenn  es nicht genügend Biosoja gibt um diese Qualität in den Futtermischungen zu erreichen, kann wie oben erwähnt bis zu 5% konventionelles Soja oder auch Maiskleber zugefügt werden. Bei einer geforderten 100%igen Biofütterung muss man sich zum Beispiel mit afrikanischem Sesam aushelfen um die Qualität des Futters sicher zu stellen. Grundsätzlich, kann man feststellen, daß die Bioverbände und die Biotierhalter seit Jahren mit Hochdruck daran arbeiten und forschen die 100%ige Biofütterung zu erreichen. Aus meiner Erfahrung brauchen wir dafür aber noch mindestens 5 Jahre. Die Legehennen vom Jagsthof, woher unsere Eier kommen werden zu 100% mit Biofutter gefüttert

Zukünftig sollen bei den Biokontrollen mehr Rückstandsanalysen durchgeführt werden. Das ist richtig und gut so. Bisher lag der Schwerpunkt der Kontrollen auf den Anbau- und Herstellungsverfahren. kontrolliert wurde ob die Richtlinien eingehalten wurden, aber es wurde nicht geprüft, was dann letztendlich hinten raus kommt.

Der Briefkasten für Ihre Biogemüse- und Bioobstkisten

Im Briefkasten für Ihre Biogemüse- Bioobst- und Biokäsekisten bleiben die Biolebensmittel frisch und geschützt vor Hitze und Kälte. Die Isobox können Sie bei uns bestellen. Sie kostet einmalig 40€ Pfand. Sie können sie jederzeit wieder an uns zurückgeben.

Stellen Sie an Ihrem Liefertag einfach die Isobox an die mit uns vereinbarte Stelle. Unsere Fahrer/innen deponieren dann Ihre Lieferung in der Isobox.  Zusätzliche Frische erhalten Sie, wenn Sie in die Isobox noch einige Kühlelemente legen.

So werden Sie Kunde ***************

Schauen Sie auf der Karte unseres Liefergebietes nach, ob Sie in unserem Liefergebiet wohnen oder Sie rufen uns an, wir registrieren Sie als Kunde und Sie bekommen von uns einen Kundenaccount.

Geschenkgutscheine *******************

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Schenken Sie Gesundheit und Lebensfreude und fordern Sie jetzt 
unseren Geschenkgutschein oder Geschenkkorb an. 

Die Bioillusion eine Stellungsnahme zum Film *******************

Am Dienstag den 03.06.2014 wurde in Arte der Film „die Bioillusion“ des Autors und Journalisten Christian Jentzsch  gezeigt. Er geht vereinfacht der Frage nach: macht der Kapitalismus den ökologischen Landbau kaputt.

Es ist natürlich die Aufgabe eines Journalisten Missstände aufzudecken und wenn es notwendig sein sollte auch den Lesern die Augen zu öffnen um sie vor Illusionen zu bewahren, die sich als falsch erweisen.

Doch der Journalist arbeitet hier mit falschen Vergleichen. Auf der einen Seite die im Mist und Kompost wühlenden guten Kleinbauern und auf der anderen Seite die bösen Großbetriebe.  Die einen wirtschaften ökologisch aus Überzeugung und bei den anderen ist die Motivation wirtschaftliches Gewinnstreben.

Das ist verkürzt die Aussage des Filmes und diese Aussage ist falsch. Die Missstände die in diesem Film gezeigt wurden haben zum großen Teil mit dem ökologischen Landbau nichts zu tun.

Die Mar del Plastico in Südspanien ist kein Kind des ökologischen Landbaues und wenn einzelne Betriebe in dieser Region sich entschließen ökologisch zu wirtschaften, so ist das nicht verwerflich. Ein erster Schritt ist immer der Anfang einer Veränderung. Daß sie ihre Mitarbeiter schändlich behandeln ist ein schlimmes und schändliches Problem, das allderings  mit dem ökologischen Landbau nichts zu tun hat, es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem der spanischen Regierung und der spanischen Gesellschaft. Menschliche Arbeitsbedingungen und Unterkünfte nur in ökologisch wirtschaftenden Betrieben kann hier nicht die Lösung sein. Das muss  für alle gelten.

Auch die Landnahme ausländischer Investoren in den osteuropäischen Ländern ist kein Thema das vornehmlich den ökologischen Landbau betrifft. Dieses Problem betrifft den ökologischen Anbau ungefähr in dem Maße wie der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche an der gesamten landwirtschaftlich nutzbaren Fläche ist. Hier liegt das Problem in der Unterversorgung der einheimischen Bevölkerung mit Kapital, das notwendig wäre um diese oft brachliegenden Flächen zu bewirtschaften. Verschärft wird dieses Problem durch die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten zur Energiegewinnung und durch den steigenden Bedarf nach Nahrungsmitteln verursacht durch die globale Bevölkerungsentwicklung.

Wenn die deutsche Entwicklungshilfe eine große Garnelenfarm in Asien finanziell fördert, damit sie auf den ökologischen Landbau umstellt, so ist auch das ein Problem der deutschen Entwicklungshilfe und nicht ein Problem des ökologischen Landbaues.

Die im Film gezeigten Bauern, der Bauer aus dem Schwarzwald und der Gärtner aus Asien mögen zwar ökologische Überzeugungstäter sein, aber es sind trotzdem keine guten Beispiele für gute nachhaltige ökologische Landwirtschaft. Mit einem Ringelblumenbeet im Garten und 3 Milchkühen kann man weder eine Familie ernähren noch einen Betrieb finanzieren geschweige denn genug Lebensmittel  für die Menschen erzeugen.

Schade, daß der Film als Gegenbeispiele nicht Betriebsleiter/innen  gezeigt hat, die aus Überzeugung ihre Betriebe ökologisch bewirtschaften und die den Mut haben in Größenordnungen zu produzieren, die notwendig sind um Bio Lebensmittel zu angemessenen Preisen zu erzeugen und um gerechte Löhne zu zahlen.

Und am Ende, wo bleibt der Verbraucher in diesem Film. Er wird nicht mal versteckt, er kommt überhaupt nicht vor. Entzieht sich seiner Verantwortung, bzw. wird vom Autor des Filmes nicht gefragt und auch sein Verhalten nicht hinterfragt.

Zum Schluss, was bleibt vom Film, nicht einmal offene Fragen auf die es sich zu Antworten lohnt. Dabei gäbe es zugegebenermaßen viele Fragen:

Wieviel Tierhaltung verträgt der ökologische Landbau?

Sind die organischen Dünger die im ökologischen Landbau eingesetzt werden mit seinen Grundsätzen und Zielen zu vereinbaren?

Gibt es neben der schlechten Gentechnik auch gute Gentechnik.

Ist wirklich jedes im ökologischen Landbau zugelassene Pflanzenschutzmittel auch vertretbar?

Das wären Fragen die der Nachfrage wert sind.